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WISSENSCHAFTSFORUM PETERSBERG
So, 10.01.10, 13.00 - 14.00 Uhr & 22.30 Uhr

(Quelle: PHOENIX)
Was von Darwin übrigblieb... – Die Evolution und ihre Folgen
Fressen und gefressen werden? Das Leben, ein ständiger Kampf oder, wie im Darwin-Jahr in aller Munde, ein "Überleben des Stärkeren"? Es gibt wahrscheinlich keine andere wissenschaftliche Theorie, die auf so erbitterten weltanschaulichen Widerstand traf und trifft wie Darwins Evolutionstheorie. Bis heute streiten Evolutionsbiologen und religiöse Menschen über deren Bedeutung. Viele fürchten, dass eine natürliche Erklärung der Lebewesen ihre Glaubensüberzeugungen überflüssig macht. Einige Evolutionsbiologen wiederum wollen etwa den Feiertag "Christi Himmelfahrt" gegen einen "Evolutionstag" ersetzen.
zu gast:Prof. Thomas Junker (Evolutionsbiologe, Universität Tübingen)
Klaus-Stephan Otto (Unternehmensberater)
Prof. Ulrich Lüke (Theologe, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, RWTH)
Ist die Entwicklung der Arten ein zufälliges Spiel von natürlicher Auslese und genetischer Veränderung? Oder entwickelt sich Leben nach einem zielgerichteten Plan, einem "intelligenten Design"?
Im Laufe der Evolution sind zahlreiche Arten durch Umwelt-Katastrophen ausgestorben. Aber in diesen Krisen steckte für die Natur immer auch eine Chance: In der Regel folgte eine wahre Artenexplosion, die die Entwicklung der Lebewesen insgesamt vorantrieb. Ist dieses Muster auch auf die aktuelle Wirtschaftskrise übertragbar? Gelten die Grundgesetze der Evolution auch für die kulturelle Evolution des Menschen - und somit auch für unsere Wirtschaft?
Moderation: Nina Ruge
