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Why Democracy?

Che Guevaras Erben und die Demokratie

Vor 40 Jahren starb Che Guevara bei dem Versuch, den Funken der Revolution in Südamerika zu entfachen. Sein Tod durch die Hand bolivianischer Ranger, von der US-Regierung ausgebildet und finanziert, kennzeichnet den Beginn des Kokainzeitalters in Bolivien. Kann Präsident Evo Morales den Traum vieler Menschen in Lateinamerika von einer sozialen Revolution und Gerechtigkeit verwirklichen?

Präsident Evo Morales, mit Blumen umhängt in einer Menschenmenge

Evo Morales (Quelle: PHOENIX/ MDR)

Auf Druck der Wähler, die ihm sein überwältigendes Mandat gaben, verstaatlichte der erste eingeborene Präsident Evo Morales, ein ehemaliger Kokabauer, die Ölindustrie und brachte die Agrarreform in Gang. Wenn man jedoch genauer hinschaut, wird schnell klar, dass das alte System im neuen weiter existiert. Korruption, Vetternwirtschaft und Populismus sind der Kern dieser Bewegung.

Je mehr sich Morales dafür einsetzt, Arbeitsplätze zu schaffen, desto mehr verbünden sich die Landbesitzer gegen ihn und lähmen so Boliviens Wirtschaft. Das Ergebnis ist, dass keine Jobs geschaffen werden, und die Armen setzen Morales noch mehr unter Druck. Dieser Kreislauf der Spannungen droht sowohl das Land als auch die einheimische "Revolution" zu zerstören.

Sendetermin

Do, 14.08.08, 23.45 Uhr

Der Film beschäftigt sich mit diesen inneren Spannungen und wie diese von den Menschen wahrgenommen werden. Die Landbesitzer und die organisierten Indios kämpfen immer noch um die Macht und niemand hat sich bis jetzt zum Sieger erklären können.

Dokumentation von Rodrigo Vazquez (2007)

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