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Die Feuerwolke vom Mont Pelée

Peter Morgan schrieb ein Buch über die "Feuerwolke von Mt. Pelée" (Quelle: PHOENIX/ NDR/ Parthenon Entertainment LTD)
Im Mai 1902 tötete der Vulkan Mont Pelée in der Karibik 29.000 Menschen durch eine Feuerwolke. Es gab jedoch weder Lavaströme noch einen Ascheregen. Für die Zeitgenossen ein Rätsel. Der Film rekonstruiert die dramatischen Ereignisse vor mehr als einhundert Jahren. Er zeigt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte und wie sich daraus eine neue Wissenschaft entwickelte: die Vulkanologie.
Auf der idyllischen Karibikinsel Martinique explodierte 1902 der Vulkan Mont Pelée und vernichtete die malerische Stadt St. Pierre. Die Katastrophe dauerte nur drei Minuten und war dennoch der verheerendste Vulkanausbruch des letzten Jahrhunderts. Für die Zeitgenossen war die Katastrophe rätselhaft. Es gab keine Lavaströme und keinen dichten Ascheregen. Nichts, was man von bisherigen Vulkanausbrüchen kannte.
Sendetermin
Mi, 28.09.11, 01.30 Uhr
Die genaue Untersuchung, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, führte zu einer neuen Wissenschaft, der Vulkanologie. Der Film rekonstruiert die dramatischen Ereignisse auf Martinique, zeigt, wie Forscher nach und nach einem Phänomen auf die Spur kamen, das heute als "pyroklastischer Strom" bekannt ist und das sich immer noch besonders schwer vorher sagen lässt - und deswegen immer noch tödlich sein kann.
