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THEMA: Gewalt im Stadion
Mi, 16.01.13, 09.30 - 10.45 Uhr und Fr, 18.01.13, 12.00 - 13.15 Uhr

(Quelle: PHOENIX)
ca. 12.00 Uhr - Dokumentation:
Dritte Halbzeit Randale
Film von Max Rachals
ca. 12.30 Uhr - Diskussion:
Wem gehört der Fußball?
Diese Frage diskutieren DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig, Philipp Markhardt von der Faninitiative "ProFans", der 11Freunde-Chefredakteur Philipp Köster, WDR-Sportchef Steffen Simon und der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) mit PHOENIX-Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg.
Beginnend mit der Sondersendung wird das Thema in Zukunft regelmäßig Beachtung in der Berichterstattung bei ARD, ZDF, Liga total!, Sky, und Sport1 finden, die sich mit der Initiative „"100 Prozent das Spiel – 0 Prozent Gewalt" gegen die zunehmende Gewalt im Stadion stellen wollen. Im Rahmen der PHOENIX-Diskussion wird auch der gemeinsame Film der Bundesliga-Sender zu der Initiative zu sehen sein.
Moderation Thomas Bade

Darin - Die Dokumentation:
Dritte Halbzeit Randale
Randale-Risiko und leere Ränge statt Heimspiel-Atmosphäre und Aufstiegseuphorie. Für die Fans von Fortuna Düsseldorf beginnt die lang ersehnte Bundesliga-Rückkehr gleich mit einem herben Dämpfer. Zum Derby gegen Gladbach und zwei Wochen später gegen Freiburg sind nur 25 000 eigene Fans zugelassen, alle Stehplätze bleiben leer. Das und eine hohe Geldbuße sind die Strafe für einen Platzsturm nach dem letzten Saisonspiel.
Auch Dresden, Berlin, Karlsruhe, Frankfurt und Köln sollen ihre Fans zumindest teilweise aussperren, weil einige lieber zuschlagen oder mit Pyrotechnik zündeln statt zuzuschauen und anzufeuern: 846 Personen wurden im letzten Jahr bei Spielen in Liga eins und zwei verletzt, davon 229 Polizisten. Geisterspiele, Stadionverbote, Geldstrafen gegen Vereine - der DFB fährt nach der Randale-Saison 2011/2012 jetzt die harte Linie. Doch lassen sich Krawallmacher dadurch wirklich beruhigen? Ist Sippenhaft für ganze Anhänger-Gruppen das richtige Mittel im eskalierenden Streit zwischen DFB und Fußball-Fans?
Auch Dresden, Berlin, Karlsruhe, Frankfurt und Köln sollen ihre Fans zumindest teilweise aussperren, weil einige lieber zuschlagen oder mit Pyrotechnik zündeln statt zuzuschauen und anzufeuern: 846 Personen wurden im letzten Jahr bei Spielen in Liga eins und zwei verletzt, davon 229 Polizisten. Geisterspiele, Stadionverbote, Geldstrafen gegen Vereine - der DFB fährt nach der Randale-Saison 2011/2012 jetzt die harte Linie. Doch lassen sich Krawallmacher dadurch wirklich beruhigen? Ist Sippenhaft für ganze Anhänger-Gruppen das richtige Mittel im eskalierenden Streit zwischen DFB und Fußball-Fans?
Zwischen den Fronten
Als völlig Unbeteiligte gerät Hannelore S. zwischen die Fronten gegnerischer Fußballfans und verliert dabei ihr linkes Auge: Als der Fanbus des 1. FC Nürnberg an einem Rastplatz einen Zwischenstopp einlegt und die Türen sich öffnen, werfen gegnerische Fans Flaschen in den Bus. Hannelore S., die Frau des Busfahrers, kann nicht mehr ausweichen. "Dabei hatte ich noch Glück. Die Ärzte meinten, ich hätte auch beide Augen verlieren oder gar tot sein können."
DFB und DFL geben den "Ultras", dem harten Kern der Fans, die Schuld an der Gewaltspirale. Gleichzeitig aber setzen sie auch auf die Ultras, denn ihre spektakulären Choreografien und frenetischen Gesänge sorgen für Stimmung in den Stadien.
"ZDFzoom"-Reporter Max Rachals spricht mit "Ultras" und Polizisten, mit Fanvertretern und Politikern.
Film von Max Rachals
