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Naturwunder Galapagos (2/3)
Inseln, die die Welt veränderten
Sendetermine
Di, 09.03.10, 07.30 Uhr
Di, 09.03.10, 18.30 Uhr
Ganz anders sah 300 Jahre später Charles Darwin den Archipel, obwohl auch er sich nicht ganz freiwillig dort aufhielt. Die Orte, Tiere und Pflanzen, die der Naturforscher erblickte, beeindruckten ihn dermaßen, dass sie sein Nachdenken und Vergleichen herausforderten. Er erkannte, das Leben auf den Inseln hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder es passt sich Veränderungen an, oder es stirbt aus. Schildkröten passten ihre Panzerform, Finken ihre Schnäbel und Körperformen den Inselgegebenheiten an. Kormorane legten ihre Flugfähigkeit ab, um dafür besser tauchen zu können. Blüten zeigten nur noch gelbe Farben.

Der Galapagos-Seelöwe hat sich bestens an die besonderen Lebensbedingung auf den Galapagosinseln angepasst. (Quelle: PHOENIX/ WDR/ Patrick Morris, honorarfrei)
Auf den Galapagosinseln bekam der Naturforscher die Inspiration für seine Evolutionstheorie, die die biologische Weltansicht des 19.Jahrhunderts erschütterte. Die Entstehung der Arten wurde auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt. Um einen Eindruck vom damaligen Aufenthalt zu bekommen, wird Darwins Besuch auf den verschiedenen Inseln szenisch nachgestellt. Aus den Tiefen des Ozeans entstanden, zusätzlich von vier großen Meeresströmungen beeinflusst, bildet die Inselgruppe bis heute eine sich ständig verändernde Welt.
Eine Dokumentation von Patrick Morris und Andrew Murray
