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Magische Orte - Granada
Zauber aus 1001 Nacht
Andalusien, das legendäre „Al-Andalus“, gilt seit Jahrhunderten als Brücke zwischen Abendland und Orient, als Wiege des feurigen Flamencos und der leidenschaftlichen Fiestas. Wie durch ein Brennglas konzentrieren sich die Legenden und Geschichten um das goldene Zeitalter Spaniens im südandalusischen Granada, dem maurischen Juwel am Rio Darro.

Brunnen in der Alhambra. (Quelle: PHOENIX/ZDF/Martin Thoma)
Im Süden Andalusiens thront der sagenhafte Palast „al-qal'a al hambra“, die Rote Zitadelle, über der legendären Königsstadt Granada. Die Alhambra gilt als Inbegriff arabischer Baukunst. Könnte dieses „Achte Weltwunder“ Geschichten erzählen, würde wohl die sagenhafte Sultansbibliothek von Cordoba kaum ausreichen, um über die 700jährige Blütezeit ihrer Herrscher zu berichten. In den verwinkelten Gassen des alten Maurenviertels Albaicín schlägt das temperamentvolle Herz der Königsstadt am Rio Darro. Hier im legendären Bazaarviertel fließt noch viel arabisches Blut, und nirgendwo sonst in Spanien leben so viele Gitanos, Zigeuner-Clans, die bereits während der Maurenherrschaft in Andalusien siedelten.
Sendetermin
So, 03.02.13, 03.05 Uhr
Den Einflüssen von Arabern und Gitanos ist es zu verdanken, dass der Albaicín, der älteste Stadtteil Granadas, als Geburtsort des Flamencos - der andalusischen Seele - gilt. Als Beispiel für die feurigen Klänge zeigt die Dokumentation einen der größten Flamenco-Virtuosen unserer Zeit bei einem Konzert in der Stierkampfarena von Granada: Paco de Lucía.
