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Ins heiße Herz Afrikas - Eine Entdeckungsreise auf dem Niger (1/2)

Wassermusik

Film von Werner Zeppenfeld

 Ins heiße Herz Afrikas - Eine Entdeckungsreise auf dem Niger (1/2)

Eine Frau schwimmt durch das grüne Ufer des Niger (Quelle: PHOENIX/WDR/Marcel Kolvenbach)

Der Niger war zu allen Zeiten das große Rätsel unter den Flüssen Afrikas. Er rief immer wieder Entdeckungsreisende auf den Plan, die seinen Verlauf hinein in die große Wüste erkunden wollten - war der Niger gar ein Quellfluss des Nil? Etliche Forscher ließen an seinen Ufern ihr Leben, so auch der besessene Schotte Mungo Park. Seiner tragischen Expedition folgt die zweiteilige Reisereportage des ARD-Afrika-Korrespondenten Werner Zeppenfeld: 2000 Flusskilometer quer durch drei Sahel-Länder – ein spannendes Filmabenteuer und ein opulenter Bilderbogen in HD-Qualität.

Sendetermin

Sa, 15.12.12, 00.45 Uhr

Filmischer Startpunkt ist Sansanding im heutigen Mali, wo Park im Herbst 1805 mit seiner selbstgezimmerten „H.M.S. Joliba“ aufbrach
Auch heute geht es mit der hölzernen Segelpinasse (oder dem Passagierdampfer aus rostigem Kruppstahl) vorbei an uralten Lehmstädten, malerischen Uferlandschaften und quirligen Märkten am drittgrößten afrikanischen Fluss. Seine wechselnden Wasserstände bestimmen nach wie vor den Lebensrhythmus der Menschen im heißen Herzen Afrikas. Wir erleben die jährliche Viehdrift der Fulani-Hirten quer durch den Strom, tauchen mit den Bozo-Fischern in den uralten Kosmos der Flussgeister ein und sind Zeugen des teilweisen Einsturzes der altehrwürdigen Lehm-Moschee von Djenné…

Malis Blues-Star Afel Bocoum liefert zur filmischen Entdeckungsreise die passende „Wassermusik": Unter diesem Titel hat der amerikanische Bestsellerautor T.C. Boyle dem glücklosen Mungo Park posthum auch zu literarischer Berühmtheit verholfen.

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