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Die Schiffswracks im Bodensee

Geheimnisse der Tiefe

Ein Film von Christopher Paul

Der Bodensee birgt Geheimnisse. Auf seinem Grund liegen viele hundert untergegangene Schiffe aus allen Epochen. Jedes kann eine Geschichte erzählen: Von früherer Technik und dem Untergang des Schiffs. Deshalb sind nicht nur Hobbytaucher interessiert an den Wracks, sondern auch Archäologen. Aufregung am Ufer von Langenargen: Forschungstaucher untersuchen die Reste eines historischen Schiffswracks. Der Archäologe Martin Mainberger vermutet Merkmale, die sich von anderen Schiffen am Bodensee unterscheiden. Und das hier im "Schwäbischen Meer"? Der Bodensee hat seine Tücken. Einerseits ist er harmlos, andererseits bergen plötzlich auftretende Winde, dichter Nebel und die große Zahl an Schiffen auf dem See Gefahren. Die meisten sind zerfallen oder von Sedimenten verschüttet.

Sendetermin

Sa. 14.04.18, 16.30 Uhr

So. 15.04.18, 10.30 Uhr

Di. 17.04.18, 04.00 Uhr

Eine Versuchung für Sporttaucher wie Hans Gerber. Der inzwischen 76-Jährige fand 1976 in 40 Metern Tiefe die "Jura" - ein gut erhaltener Raddampfer aus dem 19. Jahrhundert, der nach einer Kollision im Nebel sank. Auch Martin Wessels stößt mit seinem Team immer wieder auf bislang unbekannte Wracks. Der Geologe vom Seenforschungsinstitut in Langenargen vermisst mit einem hoch auflösenden Fächer-Echolot den Grund des Sees neu. Der Traum der Wissenschaftler wäre es, ein römisches Wrack zu entdecken. Die Siedler der steinzeitlichen Pfahlbauten benutzten noch Einbäume, später prägten Lädinen den See, Ende des 19. Jahrhunderts begann die Ära der Dampfschiffe. Die Geschichte der Schifffahrt des Bodensees ist also über und unter dem Wasser zu erleben. Wer weiß, welche Geheimnisse der See irgendwann noch preisgibt.

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