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Die großen Schlachten (1/4)

1813 - Die Völkerschlacht bei Leipzig

Film von Jan N. Lorenzen und Hannes Schuler

Sendetermin

So, 23.12.12, 00.15 Uhr

16. Oktober 1813. Unter dem Oberbefehl von Fürst Karl von Schwarzenberg stellt eine Allianz aus Österreichern, Preußen, Russen und Schweden das napoleonische Heer bei Leipzig zur Entscheidungsschlacht. Sie hat Weltgeschichte geschrieben. Napoleons Niederlage in Leipzig war der Anfang vom Ende seines Weltreichs.

Knapp 500.000 Soldaten sind aufgeboten - und diese verwandeln Leipzig in ein gewaltiges Schlachtfeld. Drei Tage lang kann keine der Parteien einen entscheidenden Vorteil erringen. Bald ist der ganze Landstrich ein einziges Bild des Grauens. Überall liegen getötete und geplünderte Soldaten - über 100.000 insgesamt.

Normales Leben gibt es nicht mehr in der Stadt. Die Lebensmittelversorgung kommt ins Stocken. In den Kirchen liegen die Verwundeten. Tag und Nacht sind die Ärzte in den Behelfslazaretten im Einsatz; sie amputieren pausenlos, doch für viele Verwundete kommt jede Hilfe zu spät. Am Ende des dritten Tages gelingt es den Alliierten endlich, Napoleon in der Stadt einzuschnüren, seine Lage wird hoffnungslos. Noch in der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober gibt er den Befehl zum Rückzug. Zum ersten Mal in seinem Leben ist es Napoleon nicht gelungen, eine Schlacht, in der er selbst den Oberbefehl führte, für sich zu entscheiden. Im Jahr zuvor hatte er noch mit seiner gewaltigen Armee Moskau besetzt, ein halbes Jahr später war er nur noch Verbannter auf der Insel Elba mit einer Ehrengarde von nicht mehr als 800 Mann.

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