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Der Fluch des Indianergoldes

Film von Frank Mirbach und Jens Afflerbach

Ein deutsches Expeditionsteam um den Goldsucher Toni Lennartz begibt sich auf die Spuren einer spannenden Story um Gold, Gier und Geistererscheinungen.

Sendetermine

Sa, 23.03.13, 04.30 Uhr

Mi, 17.04.13, 03.45 Uhr

New Westminster, British Columbia, 1891: Der Indianer Charly Slumach, als angeblicher Mörder zum Tode verurteilt, tritt nicht ab, ohne die Nachwelt zu verfluchen: "Niemand, der mein Gold findet, wird lang genug leben, um es zu bergen." Seitdem hat die Legende eines verschollenen Goldschatzes im Bergmassiv der Raincoast Mountains Abenteurer aus aller Welt in den Südwesten Kanadas gelockt. Der Fluch des Indianergoldes - was ist daran wahr?

Allzu oft schien es, als laste tatsächlich ein Fluch auf Slumachs Schatz. Mehr als fünfzig Goldsucher starben bei dem Versuch, die sagenumwobene Mine aufzuspüren. Bei den Recherchen hat das Filmteam Überraschendes zu Tage gefördert: Die Legende entstand, als die Goldsucher in British Columbia ihre besten Tage bereits hinter sich hatten.

Spielszene: Goldsucher Jackson freut sich über einen Fund

Spielszene: Goldsucher Jackson freut sich über einen Fund (Quelle: ZDF)

Ende der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts waren die leicht zugänglichen Goldlagerstätten schon erschöpft, die meisten Abenteurer verließen das Land. Stattdessen übernahmen professionelle Minenbetriebe die Prospektion auf schwer zugängliche Adern. Als der "New Westminster Mainland Guardian" am 10. November 1869 berichtete, dass ein Indianer ein immenses Goldvorkommen entdeckt habe, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Schnell wurden Gerüchte laut, der unbekannte Entdecker der Goldader sei Slumach. Der Indianer fiel auf, weil er im Saloon plötzlich mit Goldnuggets zahlte. 20 Jahre später starb einer der Zeugen der Saloon-Szene unter mysteriösen Umständen, und Slumach wurde in einem Indizienprozess als dessen Mörder zum Tode verurteilt.

Von ihm blieb nichts als der Fluch, der die Gerüchteküche anheizte. Doch dann erfährt das Expeditionsteam von der Existenz eines einzigartigen Tondokuments, das den Gerüchten erstmals Glaubwürdigkeit zu verleihen scheint. In der Todeszelle hatte sich Slumach angeblich einem Priester indianischer Abstammung anvertraut - die Tochter des Priesters bestätigt dies Jahre später in einem Tonbandprotokoll. Das Team schließt sich nun mit dem Historiker und Goldsucher Rob Nicholson zusammen. Dieser verfügt über den entscheidenden Informationsvorsprung: Er besitzt ein Schriftstück, das den gefährlichen Weg zu Slumachs Gold weist. Vorausgesetzt, man kann den mit mysteriösen Ortsangaben versehenen Brief wie eine verschlüsselte Schatzkarte lesen...

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