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Das erste Mal

Leben in der Fußgängerzone

Film von Claus Hanischdörfer

Sendetermine

Mi, 23.01.13, 18.00 Uhr

Fr, 25.01.13, 17.15 Uhr

Erstmals ist 1953 eine Straße in Deutschland dauerhaft für Autos gesperrt: Es sind zwar nur etwa 130 Meter in Stuttgart zwischen Marktplatz und Königsstraße. Doch damit ist die Schulstraße die erste Fußgängerzone. Heute kennt man sie eher als "Fressgässle" angesichts der Vielzahl an Verpflegungsmöglichkeiten.
Kaum einem der Passanten ist bekannt, was ihnen historisch zu Füßen liegt. Hans-Dieter Haufler kennt die Anfänge, der 83-Jährige arbeitet seit 60 Jahren in der Straße, auch heute noch zweimal pro Woche. Er berichtet vom Wandel der (Geschäfts-)Zeiten.
Seit damals hat sich die Idee der Fußgängerzone in Deutschland und Europa etabliert. Wie planen Städtebauer heute eine Fußgängerzone? Was sagen Anwohner und Geschäftsleute dazu? Ansonsten bietet die Schulstraße pralles und geballtes Leben: viele Menschen, Fast Food, Musikanten, Bettler, Straßencafés und Filialen bekannter Marken. Und ein Telefonladen nach dem anderen. Hier gibt es alles, was der Menschen zum Leben braucht oder auch nicht. Etwas zum Anziehen, zum Reden, zum Schreiben, zum Essen - vom Baby- bis ins Rentenalter. Sogar ein Bestattungsinstitut residiert in der ersten Fußgängerzone.

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