Inhalt

Wildes Deutschland (2/2)

Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen

Film von Christoph Hauschild

Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. 69 Meter tief, ist er nicht nur besonders klar, sondern auch einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Sonnenstrahlen spielen in vielen Metern Tiefe auf den Rücken silberner Barsche. Im Dickicht der Ufervegetation lauern Hechte auf den passenden Moment, um blitzschnell zuzustoßen. Sobald sich das Wasser im Frühjahr erwärmt, werben gleich mehrere Hechtmännchen um ein Weibchen.

Sendetermine

Di. 03.10.17, 23.00 Uhr

Mi. 04.10.17, 05.00 Uhr

Christoph Hauschild und sein Team setzen Spezialtechnik ein, um die Magie der glasklaren Wasserwelt für die Zuschauer sichtbar zu machen. Sie zeigen Szenen, wie sie noch nie gedreht wurden. Emporwachsende Seerosen und schlüpfende Mückenlarven werden im Zeitraffer zu zauberhaften Momenten. Extreme Zeitlupen enthüllen, wie der Wasserschlauch, eine fleischfressende Pflanze, Jagd auf Wasserflöhe macht oder sich der schillernde Eisvogel in die Fluten stürzt.

Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in das Gewässer. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.

Seite Drucken nach oben

Fußzeile


 
Top | Zurück