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Vom Schwarzen Meer bis zur Ostsee (2/2)

Von Gorodez bis nach St.Peterburg

Film von Klaus Schwagrzinna

Ein NDR Team hat auf russischen Frachtschiffen die Wolga befahren. Der Starthafen: Rostow am Don. Sechs Wochen lang waren Klaus Schwagrzinna und Alfred Becker mit ihrem Kameramann unterwegs. Über Wolgograd, ehemals Stalingrad, ging es nach Samara und dann weiter über Kasan nach Nischni Nowgorod und Jaroslawl. Nach 5.200 Kilometer Seeweg erreichten die Männer das Ziel an der Ostsee: St. Petersburg.

Im zweiten Teil der Reise auf der Wolga geht die Fahrt über den Weißen See. Der neuntgrößte See Europas hat eine Fläche von etwa 1.300 Quadratkilometern. Gefürchtet ist er wegen der plötzlich auftretenden Stürme. Das Filmteam trifft dort Gennadi, einen Kapitän der Küstenwache. Er liebt seinen Beruf und beobachtet den Weißen See schon seit 40 Jahren. Wenn die Wellen über zwei Meter hoch werden, muss er den Schiffsverkehr sperren lassen.

Sendetermin

Di. 02.01.18, 03.45 Uhr

Mit seinem Gehalt kommt Gennadi mehr schlecht als recht aus, genauso wie Alexander, der Schleusenwärter. Umgerechnet 300 Euro im Monat verdient er für den Zwölf-Stunden-Job an der Schleuse. Da muss er sich, wie viele Russen, ein paar Rubel nach Feierabend dazuverdienen. Nach vielen weiteren Stationen und zahlreichen Begegnungen mit interessanten Menschen endet die Reise im "Venedig des Nordens", in St. Petersburg.

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