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Australien - Cowboys im "Wilden Süden"

Birdsville, Mungerannie und Marree sind Stationen auf dem Birdsville Track durchs endlose Outback. 600 Stück Vieh, ein Trupp australischer Cowboys und 514 Kilometer Einsamkeit. Ein Ritt durch das Innere des fünften Kontinents.

Jono Hammond

Jono Hammond, der Wirt des Outback-Pubs von Mungerannie. (Quelle: ZDF/ 3SAT)

Es geht durch Wüsten, die sechs Mal so groß wie Belgien sind und fast genauso gewaltige Sümpfe, über Flüsse und Berge, vorbei an Wasserlöchern, die Menschen und Tiere anlocken. Vorbei an Ranches, die so groß sind wie kleine Staaten.

Birdsville Track - eine nationale Legende

1905 wurde der Birdsville Track zum ersten Mal kartografisch erfasst. Die Route diente dazu, Vieh von der Wegstation Birdsville im südlichen Queensland nach Marree in Südaustralien zu treiben. Dort wurden die Tiere mit der Eisenbahn weiter zu den Viehmärkten nach Adelaide befördert. Der Birdsville Track ist in Australien inzwischen eine nationale Legende. Oft besungen und beschrieben - daran können auch die riesigen Lastwagen nichts ändern, die heute den Viehtransport übernehmen.

Dirk Steffens ist im wilden Süden Australiens unterwegs und dabei, wenn eine Handvoll australischer Cowboys ihre Brumbys genannten Pferde satteln und es ihren Vorfahren nachmachen: Sie treiben eine Rinderherde den Birdsville Track hinunter.

Ein Film von Dirk Steffens

Sendetermin

Mi, 06.01.10, 04.15 Uhr

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