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Lissabon

Stadt des Fado und des Lichts

Film von Lourdes Picareta

Lissabon, Portugals "weiße Stadt" am Atlantik und der Tejo-Mündung, hat im Laufe der Geschichte viele Blütezeiten erlebt und ebenso viele Krisen bewältigen müssen. Geprägt hat sie vor allem ihr Hafen, der sie im Mittelalter zu einer Drehscheibe des europäischen Handels und zum Ausgangspunkt von Entdeckungen und Eroberungen machte. Vasco da Gama lief in Lissabon zu seiner ersten Indienreise aus und wurde bei seiner Rückkehr 1499 frenetisch bejubelt.

Und heute? Was macht die portugiesische Hauptstadt so anziehend, dass sie als Lieblingsziel für junge Menschen anderen europäischen Städten den Rang abgelaufen hat? Das Lächeln und die Leichtigkeit der Portugiesen, vermutet ein junger Blogger, der, um für eine Imagekampagne seiner Stadt zu fotografieren, den Job in einer Bank hingeworfen hat.

Das unvergleichliche Licht von Lissabon, sagt eine Stadthistorikerin, die sich in einem Schutzprogramm für Azulejos, den glasierten, bunten portugiesischen Wandkacheln, engagiert. Die Melancholie, ergänzt eine Sängerin, die für moderne elektronische Musik genauso schwärmt wie für den traditionellen Fado, den sie selbst auf die Bühne bringt. Die Früchte des Atlantiks und die exzellenten Gerichte, die man daraus macht, heißt es aus dem Munde eines sternedekorierten Gourmet-Künstlers; und die gewaltigen Wellen unserer Küste, fügt eine begeisterte Surferin hinzu.

Sendetermine

Mi. 01.11.17, 11.30 Uhr

Do. 02.11.17, 04.30 Uhr

Regisseurin Lourdes Picareta und ihr Kamerateam haben in Lissabon vor allem junge Menschen aufgesucht und sie nach ihrer Beziehung zu ihrer Stadt befragt. Herausgekommen ist ein dynamisches Porträt einer facettenreichen alten europäischen Metropole.

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