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Indiens wilde Schönheit

Leben am heiligen Fluss

Film von Colin Collis

Indiens wilde Schönheit Leben am heiligen Fluss

Otter als Gehilfen der Fischer (Quelle: PHOENIX/ZDF/ARTE/Colin Collis)

Dieser Teil folgt dem Weg des Ganges, Indiens heiligem Fluss. Der Ganges ist Indiens längster und heiliger Fluss. Von den Gletschern des Himalaya bis in den Golf von Bengalen zieht sich die Lebensader für Mensch und Tier.

Seine Reise beginnt der heilige Fluss hoch in den Bergen des Himalaya. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Es ist der größte Quellfluss des Ganges. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des heiligen Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig hierher, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen.

Sendetermine

Mo. 01.01.18, 12.30 Uhr

Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum - nicht nur im Himalayagebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, so wie der Ganges-Flussdelfin, das gewaltige Panzernashorn oder die Fisch fressenden Gaviale mit ihrer typischen langen, dünnen Schnauze.

Indien - einzigartig in seiner Vielfalt und atemberaubend schön. Der Subkontinent ist geprägt von landschaftlicher, kultureller und ethnischer Verschiedenartigkeit. Nach China ist Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Doch trotz wachsenden Raumbedarfs gibt es Bemühungen, die Wildnis durch Naturreservate und Schutzzonen zu bewahren. So bietet Indien noch immer Lebensraum für seltene Tierarten wie den Bengaltiger oder den indischen Elefanten. Die Reihe "Indiens wilde Schönheit" führt zu den spektakulärsten und schönsten Regionen und ihren Bewohnern.

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