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Höhenflüge (2/5)

Im Ballon durch die Mongolei

Film von Annette Scheurich und Mi-Yong Brehm

Phil und Allie Dunnington sind passionierte Heißluftballonfahrer. Sie haben schon zahlreiche exotische Länder bereist und an internationalen Wettbewerben teilgenommen. Ihre besondere Art zu reisen eröffnet ihnen auch immer wieder besondere Perspektiven. In der Dokumentationsreihe lassen Phil und Allie Dunnington die Zuschauer an atemberaubenden Ausblicken, dramatischen Landungen und unerwarteten Begegnungen teilhaben.

Für Ballonfahrer ist die Mongolei ein Traum. Endlose Steppe und weite Wüste versprechen ungeahnte Ausblicke. Zu sehen sind die sanften Hügel des Hustai-Nationalparks, das weltberühmte buddhistische Kloster Erdene Zuu, das grüne Tsenkher-Tal und natürlich die karge Wüste Gobi. Vier internationale Ballonfahrer-Teams sind in das zentralasiatische Land gereist, um all diese Highlights zu erleben. Die Expedition unter Leitung von Phil und Allie Dunnington führt sie an Orte, von denen noch nie ein Ballon in den Himmel aufgestiegen ist.

Sendetermine

Sa. 27.01.18, 04.15 Uhr

Über 3.000 Kilometer Wegstrecke legen die Ballonfahrer in der Mongolei zurück, mal auf schnurgeraden Teerstraßen, meist auf Pisten und oft genug querfeldein, um ihre Startplätze zu erreichen. Die Ballonstarts werden noch vor dem ersten Sonnenlicht vorbereitet. Nur an den kühlen Vormittagen, wenn der Unterschied von Außenluft zum heißen Balloninneren groß ist, kann ein Ballon Piloten und Passagiere in die Höhe tragen. Heißluftballons lassen sich nicht lenken. Der Wind allein bestimmt ihre Richtung, und so können die Ballonfahrer unversehens über unzugängliche Schluchten und Felsen getrieben werden. Eine Herausforderung für die Piloten und ihr Team, das sie am Boden begleitet.

Ebenso unvergesslich wie die Fahrten mit dem Ballon über die sanften Hügel des Hustai-Nationalparks, das grüne Tsenkher-Tal und die karge Wüste Gobi sind auch die Begegnungen mit den Menschen in der Mongolei. Die Riesenballons sind weithin sichtbar, und so strömen alle, die in der Nähe sind, herbei. Auf Pferden, Kamelen, mit Mopeds und Geländewagen verfolgen sie die Ballons am Boden und beobachten mit Spannung ihre Landung. Kinder stürmen den Ballonkorb, vor allem wenn die Aussicht besteht, kurzzeitig nach oben zu schweben. Selbst Mönche zeigen sich beeindruckt vom seltenen Spektakel und helfen mit beim schwierigen Start innerhalb der Tempelanlage Erdene Zuu. Neben den riesigen Ausmaßen dieses UNESCO-Weltkulturerbes wirken die traditionellen Rundzelte wie winzige Spielzeuge.

Die Gers, wie sie von den Mongolen genannt werden, sind die mobile Behausung der Hirten. Noch immer leben viele Mongolen als Nomaden in den Steppen und ziehen mit ihren Pferden, Rindern, Ziegen und Schafen von einem Weidegrund zum nächsten. Gastfreundschaft ist Pflicht und überlebensnotwendig. Die Dokumentation lässt den Zuschauer die einsamen Steppen und die schier endlose Wüste Gobi von oben erleben. Langsam schwebend, hoch über allem Irdischen, erhalten die karge Landschaft und die unendliche Weite eine neue Dimension.

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