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Thema: GrenzTour Erzgebirge

Di. 03.10.17, 11.30 - 12.45 Uhr

Aktuelles, Gespräche, Dokumentationen

Es war eines der größten Geheimnisse der DDR - der Uranabbau im Erzgebirge. Hier wurde das Material für die Atombomben der Sowjetunion gewonnen. Die Folgen waren zerstörte Landschaften und kranke Menschen. Bad Schlema etwa galt als „Tal des Todes“. 25 Jahre nach der Wende ist die kleine Gemeinde ein Kurbad. Sind die von Helmut Kohl versprochenen „blühenden Landschaften“ Realität geworden? Im phoenix-Thema geht Reporter Michael Kranefeld dieser Frage nach und spricht mit den Menschen in der deutsch-tschechischen Grenzregion.

Kranefeld besucht ein ehemaliges Uranbergwerk und trifft den Mann, der für seine Vision eines Heilbades auf einer Uran-Abraumhalde belächelt wurde und sich dennoch durchsetzte. Wie die Menschen in der Grenzregion zusammenleben, erfährt der phoenix-Reporter im ersten deutsch-tschechischen Kindergarten in Oberwiesenthal. Dort lebt und arbeitet auch Deutschlands erfolgreichster Skispringer, der dreifache Olympiasieger und Weltmeister Jens Weissflog. Mit ihm spricht Michael Kranefeld über das Leben nach der Sportlerkarriere und die Arbeit als Hotelier im Erzgebirge. Auf dem Fichtelberg, Ostdeutschlands höchstem Berg, begibt er sich außerdem auf die Suche nach dem geheimnisvollen „Katzendreckgestank“.

Moderation: Michael Kranefeld

Darin die Dokumentation:
"Wildwest bei der Wismut"
Atombomben aus dem Erzgebirge
Film von Jürgen Ast und Kerstin Mauersberger

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