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Requiem für einen Rohstoff (1/2)
Am Anfang war das Öl
Stein, Bronze, Eisen - diese Bestandtteile aus der Kruste der Erde haben die großen Epochen der Menschheit geprägt und Kulturen weiterentwickelt. Wir leben im Zeitalter des Siliziums, doch der Stoff, der unsere Welt antreibt, ist Öl. Doch woher kommt das Öl und wie ist es entstanden? Was passiert bei seiner Verbrennung und welche Folgen hat das für unser Klima?

Öl ist derzeit der wichtigste Rohstoff unserer Zivilisation. (Quelle: PHOENIX/ZDF/Arte)
Die gezielte Förderung und Weiterverarbeitung des schwarzen Stoffes setzte binnen weniger Jahrzehnte ein bis dahin nie da gewesenes industrielles Wachstum in Gang. Der Siegeszug des Öls veränderte das Gesicht der Erde. In einer Zeit, in der die Weltbevölkerung die sieben Milliarden-Grenze erreicht und die reichen Industrieländer das Tempo vorgeben, wird Öl fast schneller verbraucht als es gefördert werden kann. Seine hohe Energie-Dichte macht es bis heute unersetzlich.
Doch seriösen Quellen zufolge ist der Gipfel der Erdölproduktion überschritten. Experten sagen für die nächsten Jahre sogar einen kontinuierlichen Rückgang der Fördermengen voraus. Dennoch bleibt unser Umgang mit der Ressource Öl verschwenderisch, wenn nicht sogar fahrlässig.
Sendetermine
Mo, 23.08.10, 20.15 Uhr
Di, 24.08.10, 07.30 Uhr
Di, 24.08.10, 18.30 Uhr
Die Wissenschaftsdokumentation macht deutlich, dass sich das Zeitalter des Öls unaufhaltsam seinem Ende nähert. Der Stoff, der unser Leben bestimmt, könnte noch zu unseren Lebzeiten für immer versiegen. Erst langsam beginnen die Menschen zu verstehen, was dies für die Zukunft bedeutet.
