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MEIN AUSLAND: Grönland - Eine eisige Insel im Wandel

Atemberaubend schön und zugleich gefährlich, ein Naturwunder, das bedroht ist: die Eisberge vor Ilulissat. Sie sind das Wahrzeichen Grönlands und Ausgangspunkt für die Reise der ARD-Korrespondenten Claudia Buckenmaier und Tilman Bünz kreuz und quer durch Grönland.

Ilulissat heißt "Eisberge". Überall auf dieser riesigen Insel, die immer noch zu Dänemark gehört, steht das Leben unter dem Eindruck des wärmer werdenden Klimas. Wissenschaftler kommen aus aller Welt, um in dieser empfindlichen Region den Klimawandel zu erforschen. Ihre Sicht auf die Dinge ist oft eine andere als die der Inuit, der "Ureinwohner" Grönlands, die den dramatischen Veränderungen auch positive Seiten abgewinnen.

In Ilulissat wird die Erwärmung des Klimas selbst für Laien sichtbar. Die Eisberge schmelzen. Der Tourismus in der Region nimmt immer mehr zu. Viele sagen, sie wollten noch einmal Eisberge sehen, bevor sie weg seien. Neben den Touristen kommen auch die Politiker. Ungeachtet aller Vorwürfe, sie würden sich dem Eisbergtourismus hingeben. Der dänische Ministerpräsident Anders Forgh Rasmussen wird nicht müde, seinen Amtskollegen vor Ort vor Augen zu führen, wie dringend die Politik wegen des Klimawandels handeln muss.

Sendetermin

Di, 05.01.10, 12.30 Uhr

Derweil profitieren die einheimischen Fischer vom wärmeren Klima. Ihre Fangquoten haben sich verbessert, der Dorsch kommt zurück. Der Wandel des Klimas ist für sie naturgegeben. Daran, davon sind sie überzeugt, können sie nichts ändern. Grönland heißt wörtlich übersetzt grünes Land. Davon ist die Realität auf der Insel noch weit entfernt. Doch es wird wieder nachvollziehbar, woher der Name wohl einst kam.
Die Insel in der Arktis - ein Land im Wandel.

Film von Claudia Buckenmaier und Tilman Bünz, ARD-Studio Stockholm (2008)

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