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Die Hunnen

Attilas Reitersturm gegen Rom

Film von Elli G. Kriesch

Sendetermin

Do, 01.11.12, 02.15 Uhr

Die Hunnen waren Reiternomaden mongolisch-türkischen Ursprungs und stammten aus China. Der Film dokumentiert Herkunft und Lebensweise der Hunnen, ihre Wanderungen und Kriegszüge, ihre Bündnispolitik und ihr kulturelles Erbe.

Die Zeichen standen auf Sturm, als die Hunnen im Jahre 375 n. Chr. am Schwarzen Meer einfielen. Sie vernichteten das Reich der Goten und setzten damit eine gewaltige Völkerwanderung in Gang. Auf der Flucht vor den gefürchteten Reiterhorden zogen viele Stämme nach Westen. Wie kurzlebig auch immer diese germanischen Reiche waren, sie legten den Grundstein für die Entstehung Europas.

Der wohl berühmteste Hunne war Attila, der 434 an die Macht kam - eine schillernde Persönlichkeit und ein genialer Politiker zugleich. Sein Herrschaftsbereich erstreckte sich von der Wolga bis zur Ostsee und zur Donau. Der Hunnenkönig Attila hielt das spätantike römische Imperium in Atem und verstand es, besiegte Stämme zu Verbündeten zu machen. Als er nach Westen zog, um neue Tributzahlungen zu fordern, wurde er auf den Katalaunischen Felder 451 n. Chr. vernichtend geschlagen. Mit seinem Tod 453 n. Chr. zerbrach auch das Reich der Hunnen. Was sie hinterließen, gehört zu den spektakulärsten Goldschätzen der Völkerwanderungszeit.

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