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Geheimnisvolle Orte (4/7)

Der Teufelsberg

Bis 1992 war der Teufelsberg militärisches Sperrgebiet und im geteilten Berlin einer der wichtigsten Schauplätze des Kalten Krieges. Die 4. Folge über die "Geheimnisvollen Orte" gibt einen spannenden Einblick in die bewegte Geschichte des Doppelhügels im Berliner Grunewald.

Geheimnisvolle Orte (4/7)

Der Teufelsberg in Berlin. (Quelle: PHOENIX/RBB/W. Durie)

Er ist nur 120 Meter hoch, aber die Berliner lieben ihren Teufelsberg als Ausflugsziel. Auf den von Trümmerfrauen und Schuttfahrern erschaffenen künstlichen Hügel kamen in den 50er und 60er Jahren an den Wochenenden Tausende Westberliner zum Wintersport. Der Teufelsberg ist aber auch ein Ort, über den man sich viele Geschichten erzählt und der in den vergangenen 60 Jahren immer wieder Menschen zu abenteuerlichen Plänen inspirierte. So errichteten die Alliierten auf der Spitze des Haupthügels einen riesigen Gebäudekomplex, dessen weiße Kuppeln über die ganze Stadt zu sehen sind. Doch was genau passierte hinter dem dreifach gesicherten Zaun in dieser High-Tech-Burg, in der bis zu 2.000 Soldaten täglich rund um die Uhr arbeiteten? Auch der kleinere Hügel, auf dem die Berliner gerne Drachen steigen lassen, verbirgt ein dunkles Geheimnis: Unter ihm liegen 17 Meter hohe Gebäude, die zur Hochschulstadt von Albert Speers "Germania" gehören sollten. Und wer weiß schon, dass am Teufelsberg Wein angebaut wurde?

Sendetermine

Fr, 25.02.05, 18.30 Uhr

Mi, 02.03.05, 08.15 Uhr

Dokumentation von Harriet Kloss und Markus Thöß (2004)

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