Inhalt
Leben am Limit
In eisiger Kälte
Sendetermin
Mi, 28.11.12, 02.15 Uhr
Auf der Inselgruppe Spitzbergen im Arktischen Ozean hat die Evolution verschiedene Überlebensstrategien bei Flora und Fauna hervorgebracht. Auf einigen Pflanzen wachsen Härchen und sie entwickeln Ballen, um sich vor dem Bodenfrost zu schützen.

Wissenschaftler glauben, dass die Bärtierchen (Tardigrada) eine Art Frostschutz erzeugen, einen Zucker, Trehalose genannt, den sie von den Mikroalgen beziehen. Dieser Zucker verteilt sich im Körper und schützt die Zellmembranen gegen Frost. (Quelle: PHOENIX/ZDF/ARTE/Thierry Berrod/Mona Lisa)
In den eisigen Gewässern von Bergseen vermehren sich Schalentiere wie Daphnien, deren Larven erst dann aus den extrem kältebeständigen Eiern schlüpfen, wenn die Bedingungen günstig sind. Springschwänze haben sogar einen körpereigenen Frostschutz entwickelt. Diese so genannten Kryophilen werden jedoch die Ersten sein, die die Folgen der Klimaerwärmung zu spüren bekommen.
