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Das andere Ende der Welt (2/2)

Nächster Stop Antarktis

Ein Film von Peter Kunz

Auf der Südinsel, wo mehr Schafe als Menschen leben, trifft Peter Kunz auf seiner Reise von den Marlborough Sounds bis Stewart Island Erfinder und Visionäre.

Neuseeland ist immer ein Land der Erfinder gewesen, der Leute mit schrulligen, aber oft erfolgreichen Ideen. So wie der Entwickler des ersten Raketenantriebs für Menschen, dem Peter Kunz in Christchurch begegnet und der mit seinem ersten selbst gebastelten Flügeln mit sechs Jahren vom Dach der elterlichen Scheune fiel, der jetzt aber den ersten Rucksack-Raketenantrieb in Serie herstellt. Das ZDF-Team stößt auf seiner Reise über die Südinsel beispielsweise auch auf einen jungen Millionär und Unternehmer, der aus dem Wasser von Kläranlagen Öl gewinnt und Treibstoff herstellen will.

Fluggesellschaften stehen bereits Schlange für diese Erfindung. Die „Boyracer“ von Christchurch hingegen verbrennen ihr Benzin nutzlos: Zu Hunderten rasen sie durch die Innenstadt und sammeln Strafmandate als Zeichen der Ehre. Auf „perfect woman“, die perfekte Frau, wartet dagegen eine Palette Bier als Preisgeld. Das Team schaut zu, wie sich im Kräftezehrenden Wettbewerb die besten Schäferinnen Neuseelands messen.

Neuseeland hatte sich in den 90er Jahren neu erfunden und galt als Beispiel für wirtschaftliche Reform. Heute allerdings leidet es auch unter den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise und hat hausgemachte Sorgen am anderen Ende der Welt.

Sendetermine

Fr, 02.12.11, 21.45 Uhr

Sa, 03.12.11, 09.45 Uhr

Sa, 03.12.11, 19.00 Uhr

Der Chef einer Maori-Gang beschreibt Peter Kunz und Kameramann Zeljko Pehar, warum seine Rocker Anspruch auf Besitz der Straßen Neuseelands erheben, solange Maoris rechtlich noch Chancen haben, für die Wegnahme ihres Landes durch die britische Krone entschädigt zu werden. Mit Forschern aus Auckland bewegt sich das Team gefährlich nah um die taumelnden Eisberge herum, die der Klimawandel immer neu aus den Gletschermassiven rund um den höchsten neuseeländischen Berg, den Mount Cook (3754 Meter), heraus bricht.

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