Inhalt
Kolumbien
Wüstenindianer, Gold und heiße Rhythmen

Guajira Wayuu Tanz (Quelle: PHOENIX/ ARD/ Stefan Rocker)
Oh, wie schön ist Kolumbien, aber niemand scheint davon zu wissen. Wenn von dem Andenstaat die Rede ist, dann meist vom grausamen Bürgerkrieg, von Drogenmafia und Entführungen. Aus gutem Grund warnt die deutsche Bundesregierung von Einzel- und Gruppenreisen in die Region. Aber Kolumbien ist auch anders. Es gehört zu den schönsten Ländern des amerikanischen Kontinents. Mit aufregenden und abwechslungsreichen Landschaften und faszinierenden Menschen.
Der ARD-Korrespondent Stefan Rocker und das Team aus dem Studio Mexiko-City haben eine Reise unternommen zu den Wayuu-Indianern, die in der Wüste der Halbinsel Guajira ihre einzigartigen matriarchalen Traditionen bewahrt haben.
Sendetermine
Do, 29.04.10, 05.15 Uhr
Mi, 05.05.10, 05.15 Uhr
Sie besuchten die „schwarze Stimme“ Kolumbiens: Petrona Martinez. Die 75jährige grub in ihrem Dorf an der karibischen Küste Kies aus dem Bach, um ihn als Baumaterial zu verkaufen. Bei ihrer schweren Arbeit sang sie immer fröhlich vor sich hin und wurde dabei entdeckt. Mittlerweile tourt sie selbst durch Europa.
Die Fahrt ging in das Städtchen Mompox, ein koloniales Juwel auf einer Insel im Magdalena-Fluss. Noch immer berühmt für seine außerordentlichen Werkstätten für fein ziselierten Goldschmuck. Und schließlich mit Bergleuten in den Bauch der Anden, um zu sehen, wie in Muzo die berühmtesten Smaragde der Welt ausgegraben werden. Untertage, mit Schaufel und Pickel. Eine Reise zurück ins 19. Jahrhundert.
