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Die Geschichte des Lebens (1/4)

Wasserwesen

Film von James Honeyborne, Miles Barton und Penny Allen

Die Reihe führt in vier Folgen durch die "Geschichte des Lebens" von den Anfängen im Meer bis zur Entwicklung des Menschen, der nur ein winziger Teil der bemerkenswerten Vielfalt ist, die unser Blauer Planet hervorgebracht hat.

Sendetermin:

Mo, 24.12.12, 20.15 Uhr

Do, 03.01.13, 01.40 Uhr

Wie alle Landsäugetiere blickt der Mensch auf eine unvorstellbar lange Entwicklung zurück. Dreieinhalb Milliarden Jahre Evolution: Von den ersten Einzellern über bahnbrechende Erfindungen in der Geschichte des Lebens bis hin zu hoch komplexen Wesen. All das verdanken wir den Ozeanen - der Wiege des Lebens.

Das Leben auf unserer Erde hat eine unvorstellbar lange Entwicklung hinter sich. Alles begann im Meer. Seit den frühesten Anfängen gab es in den Ozeanen eine regelrechte Explosion des Lebens. Viele dieser ganz unterschiedlichen Kreaturen bevölkern bis heute unseren Blauen Planeten. Die Konkurrenz ist enorm, und kaum irgendwo sonst ist der Kampf zwischen Jägern und Gejagten härter als im Meer. Doch was sind die Gründe für diese unglaubliche Vielfalt? Wie konnten sich so unterschiedliche Lebewesen entwickeln?

Blauwale sind die größten Tiere der Erde. Sie können über 30 Meter lang werden und 180 Tonnen wiegen. Wie konnte die Evolution ein solches Wesen der Superlative hervorbringen? Das Geheimnis liegt in der Spezialisierung und Kooperation von Zellen. Nüchtern betrachtet ist selbst ein so großartiges Geschöpf wie ein Wal nicht mehr als ein Haufen von Zellen, die zusammenarbeiten. Das klingt einfach, doch die Geschichte des Lebens brauchte fast drei Milliarden Jahre, um so weit zu kommen.

Vor 400 Millionen Jahren entwickelte sich ein neuer und tödlicher Trend: Das Skelett damaliger Fische bestand noch immer aus Knorpel. Doch das vordere Kiemenbogenpaar wuchs und umschloss allmählich das Maul. Die ersten Kiefer entstanden, und mit ihnen die Haie. Mit dieser Fortentwicklung traten die Raubfische einen Siegeszug durch die Weltmeere an.
Schließlich entstand ein Skelett aus einem neuen Material: Knochen!

Durch diesen Geniestreich der Evolution verbreiteten sich die Fische wie nie zuvor. Ihre Vielfalt an Farben und Formen scheint keine Grenzen zu kennen. Sie besiedeln alle Nischen der Ozeane: das offene Meer, den flachen Boden oder verwinkelte Korallenriffe. Die Knochenfische entwickelten sich zur vielfältigsten Wirbeltiergruppe mit über 30.000 Arten.

Das Skelett bringt entscheidende Vorteile mit sich: einen solideren Körperbau, effizientere Kiemen und größere Beweglichkeit. Außerdem entwickelten sich zwei Paar Flossen, die durch Knochen mit dem Skelett verbunden sind. Dieses Design bewährt sich - es ist der Grund, warum wir ein Paar Arme und ein Paar Beine haben.

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