Inhalt

Im Dialog

Fr. 29.09.17, 22.30 - 23.00 Uhr; Wdh. Sa. 30.09.17, 00.00 Uhr, So. 01.10.17, 11.30 Uhr

Michael Krons im Gespräch mit Souad Mekhennet

AB Im Dialog 29092017

Michael Krons spricht mit Souad Mekhennet (Quelle: phoenix)

Warum hassen sie uns so sehr? Souad Mehkennet, preisgekrönte Reporterin der „Washington Post“, will wissen, warum die islamistischen Attentäter töten. Bei ihren Recherchen spricht sie mit den Top-Terroristen des sogenannten Islamischen Staates und Al-Qaida – alleine und unter Lebensgefahr. Sie ist getrieben von der Suche nach den Motiven der Terroristen und der Frage, wie die Radikalisierung junger Menschen verhindert werden kann.

In der Sendung "Im Dialog" spricht Michael Krons mit Souad Mekhennet über die Frage, warum sich junge Menschen radikalisieren und darüber, was sie bei ihren Treffen mit hochrangigen Terrorführern herausgefunden hat.

Mit Blick auf junge Muslime in Europa warnt Mekhennet davor, den Islam unter einen Generalverdacht zu stellen. "Wenn Leute das Gefühl haben, ausgegrenzt zu werden oder angegriffen zu werden, führt es dazu, dass sie sich selbst eventuell ausgrenzen. Und das spielt nur diesen Rekrutierern in die Hände." Rekrutierer würden den jungen Menschen, die sich oft zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen fühlten, eine neue Identität anbieten: "Ihr seid Muslime, das ist die neue ID-Card, das ist eine globale Identität und innerhalb dieser Identität gibt es keinen Rassismus."

Souad Mekhennet hat ihr Leben lang zwischen den Welten gelebt. Die Tochter einer türkischen Mutter und eines marokkanischen Vaters ist in Deutschland aufgewachsen, recherchiert seit dem 11. September 2001 über den islamistischen Terror und ist als Sicherheitskorrespondentin der Washington Post international und als Autorin tätig.

Die Moderatoren der Sendung


Seite Drucken nach oben

Fußzeile


 
Top | Zurück