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History Live

Weltreligionen - Nur ein Gott für Alle?

So. 07.01.18, 00.00 - 03.00 Uhr, Wdh. Mo. 08.01.18, 00.00 Uhr; So. 14.01.18, 00.00 & 13.00 Uhr; Mo. 15.01.18, 00.00 Uhr; Mo. 05.02.18, 00.00 Uhr

Wenngleich Glaube und Religion in der westlichen Welt immer mehr an Bedeutung zu verlieren scheinen, nimmt der Stellenwert der Religionen global gesehen zu. Prognosen zeigen, dass neben dem Christentum insbesondere die Anhängerzahl des Islams weiter wachsen wird. Auch der Anstieg glaubensbasierter Konflikte seit der Jahrtausenderwende kann als ein Zeichen für den zunehmenden Einfluss von Religion gewertet werden. Glaube und Gewalt gehen in vielen kriegerischen Konflikten eine unheilvolle Allianz ein, nicht selten werden Kriege gar mit „Gottes Wille“ begründet.

Religion nimmt aber auch stetig neue politische und kulturelle Rollen an. In Europa sind es vor allem die drei monotheistischen Religionen - das Judentum, das Christentum und der Islam -, die untrennbar mit der Entwicklung der hiesigen Kultur verbunden sind. Denn die Geschichte Europas fußt vor allem auf christlichen und jüdischen Traditionen, verdankt aber ebenso dem Islam und den europäischen Muslimen nicht unerhebliche Prägungen. Doch trotz aller Gemeinsamkeiten: die Unterschiede der abrahamitischen Glaubensrichtungen scheinen allgegenwärtig.

Wo genau finden sich Gemeinsamkeiten, wo gibt es Überschneidungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die drei Weltreligionen in unserer modernen Gesellschaft? Und wie steht es um die Zukunft des interreligiösen Dialogs?

Guido Knopp diskutiert mit seinen Gästen:

- Walter Homolka (Rabbiner / Rektor Abraham-Geiger-Kolleg und Professor für Jüdische Religionsphilosophie Universität Potsdam)
- Kathrin Klausing (Islamische Theologin Universität Osnabrück)
- Paul-Gerhard Klumbies (Professor für Biblische Wissenschaften Universität Kassel)

Moderation: Guido Knopp

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