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"Zypern und Italien - Geldwäsche, Clowns und Krisen?"

INTERNATIONALER FRÜHSCHOPPEN, So, 03.03.13, 12.00 - 13.00 Uhr

In Zypern gibt es eine neue, europafreundliche Regierung. Die Probleme sind jedoch geblieben. Der Kleinstaat braucht mehr als 17 Milliarden Euro zur Sanierung seiner Banken und der Staatsfinanzen. Die Geldgeber zögern, da Zypern im Verdacht steht, Geldwäsche zu befördern und auf Kosten der anderen EU-Länder Steuerdumping zu betreiben. Deutschland hat signalisiert, dass es harte Reformen erwartet, bevor Geld fließt. Kann Berlin bei dieser Haltung bleiben?

In Italien herrscht nach der Wahl Ratlosigkeit. Die Reform-Regierung unter Mario Monti ist abgewählt, zwischen den anderen Parteien herrscht ein Patt. Keiner weiß, wie es in der drittgrößten Volkswirtschaft der EU weiter geht. Die Wirtschaft ist in Sorge, dass sich die Finanz- und Schuldenkrise ausweitet und der Euro wieder in die Zange der Finanzmärkte und Spekulanten gerät.

Können Zypern und Italien den Euro in Gefahr bringen? Warum lassen sich in Italien mit Polemik gegen die EU, gegen Deutschland und Frankreich Wahlen gewinnen? Ist Italien überhaupt regierbar? Und wem wird geholfen, wenn Zypern europäische Hilfsgelder erhält – den Bürgern oder russischen Schwarzgeld-Milliardären?

Hierüber diskutieret Judith Schulte-Loh im INTERNATIONALLEN FRÜHSCHOPPEN mit Journalisten aus unterschiedlichen Ländern:

- Alessandro Alviani (Italien)
- Haig Simonian (Schweiz)
- Panagiotis Kouparanis (Griechenland)
- Anne Mailliet (Frankreich)
- Helga Schmidt (Deutschland)

Im Anschluss an die Gesprächsrunde können Zuschauer bei "Internationaler Frühschoppen nachgefragt" Fragen an die Runde im Studio richten.

WDR 5, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk strahlen den "Internationalen Frühschoppen" sowie "Frühschoppen nachgefragt" live von 12.00 bis 13.00 Uhr aus. Deutsche Welle TV und EinsExtra strahlen zeitversetzt aus.

Moderation: Judith Schulte-Loh

Collage mit vielen Gästen des "Internationalen Frühschoppens"

(Quelle: PHOENIX/ Ingo Firley)

Der Internationale Frühschoppen ist die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Bis 1987 moderierte Werner Höfer die Sendung, danach trat der "Presseclub" am 27. Dezember 1987 die Nachfolge an.

Am 13. Oktober 2002 hat PHOENIX den Internationalen Frühschoppen mit dem ursprünglichen Konzept unter dem gewohnten Titel wieder belebt. Seitdem strahlt der Ereignis- und Dokumentationskanal die Talksendung immer an Sonntagen von 12.00 bis 13.00 Uhr aus, wenn der "Presseclub" im Ersten ausfällt.

In seinem Gesamterscheinungsbild hat sich der Frühschoppen seit seinen Anfängen kaum verändert. Zwar wurde vor allem die Studio-Dekoration immer an aktuelle Trends des Fernsehdesigns angepasst. Dafür blieb aber - auch in der Neuauflage bei PHOENIX - das ursprüngliche stilbildende Konzept der Zuschauerbeteiligung durchweg erhalten: Von 12.45 Uhr an haben die Zuschauer und Zuhörer Gelegenheit, sich in die Diskussion mit Fragen einzuschalten.

Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus.

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