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Buhmann oder Bösewicht - warum Deutschland in Europa so verschrien ist

PRESSECLUB - So, 25.11.12, 12.00 - 13.00 Uhr

Diskutieren Sie live mit! Die Zuschauer haben am Sonntag die Gelegenheit, sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 5678 555 von 12.45 Uhr an mit Fragen in die Diskussion einzuschalten.

Spätestens seit dieser Woche ist klar, dass die Euro-Rettung auch die deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommt: FDP-Fraktionschef Brüderle räumte ein, dass Deutschland einen Teil der Milliardenhilfen für Griechenland nicht zurückbekommen werde.

Am Dienstag diskutierten die EU-Finanzminister zwölf Stunden lang ergebnislos über weitere Hilfen - und vertagten sich auf kommenden Montag. Die Probleme in Griechenland und anderen südeuropäischen Staaten vor Augen, steht schon der nächste mögliche Krisenpatient im Blickfeld: Frankreich verlor in dieser Woche seine Bestnote, wurde von der Ratingagentur Moody's um eine Bonitätsstufe herabgesetzt. Der Vorwurf auch aus Deutschland: Die französische Wirtschaft sei nicht mehr wettbewerbsfähig genug.

ZU GAST:
- Marc Beise (Süddeutschen Zeitung)
- Ulrike Herrmann (taz)
- Georgios Pappas (Ta Nea)
- Ursula Weidenfeld (freie Journalistin)

Kritik an Deutschland wächst

Doch auch die Kritik an Deutschland wächst. Es bekommt weiter niedrige Zinsen für seine Anleihen und pocht auf seine Sparpolitik als Vorbild für ganz Europa, obwohl diese die Situation in den Krisenstaaten bisher nicht verbessern konnte. Ein Weg in die Isolation? Die Vorbehalte der anderen EU-Staaten gegen Deutschland nehmen zu und der Widerstand gegen den deutschen Weg wächst.

Kommt jetzt der Schuldenschnitt für Griechenland? Wie groß ist die Gefahr, dass Frankreich in die Krise rutscht? Warum sind wir in Europa so unbeliebt geworden? Und steht die deutsche Sparpolitik zu Recht am Pranger? Darüber diskutiert Sonia Seymour Mikich, Inlandschefin Fernsehen des WDR, am Sonntag im ARD-Presseclub mit ihren Gästen.

Moderator: Sonia Seymour Mikich

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