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Dieses schöne Scheißleben

Frauenbands in Mexiko

Film von Doris Dörrie

Sendetermine

Sa. 28.10.17, 22.30 Uhr

Fr. 03.11.17, 03.00 Uhr

Das Bild des musizierenden, Sombrero und Cowboystiefel tragenden Mariachi in engen, verzierten Hosen gehört zu den populärsten Assoziationen mit der mexikanischen Kultur. Mariachi ist nicht nur die bekannte Musik, die so leicht und lebensfroh wirkt, sondern bedeutet auch viel Arbeit für sehr geringen Lohn.

Das Geschäft ist hart, und Frauen haben in dieser von Männern dominierten Welt nichts verloren. In "Dieses schöne Scheißleben" begleitet Doris Dörrie Mariachi-Frauen, die mit leidenschaftlicher Hingabe zur Musik nicht nur ihr persönliches Glück suchen, sondern auch die Grenzen und Probleme der mexikanischen, traditionell männerdominierten Gesellschaft überwinden wollen.

Die Mariachi-Szene – eine bunt-schillernde Männerdomäne

Verbunden mit einem besonderen Lebensstil ist die Mariachi-Szene von Männern beherrscht. Frauen können sich nur selten unter den Mariachi beweisen, die Gewalt oft noch als Zeichen von Männlichkeit deuten. Trotzdem gibt es einige Frauen, die sich klar für ein Leben als Mariacha entscheiden.

María del Carmen ist eine von ihnen. Vor dem Hintergrund des "Día de los Muertos", dem farbenfrohen und bizarren Totenfest, begleitet Regisseurin Doris Dörrie die Mitglieder der Mariachi-Bands "Estrellas de Jalisco" und "Las Pioneras" bei ihren Auftritten auf den Straßen von Mexiko-Stadt.

Wenn die Mariachis kräftig und laut über Tod, Liebe und Armut singen, erscheinen die schwierigen Dinge des Alltags leichter. Genau wie ihre Lieder ist der Film eine Momentaufnahme vom Leben, vom Tod und den Momenten die dazwischen liegen. Ein Film über die Stärke der Frauen und die Kraft der Musik.

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