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Die Marianne-Rosenberg-Story

Film von Claus Räfle

Zum ersten Mal erzählt sie ausführlich von ihrem bewegten Leben. Die Dokumentation von Claus Räfle zeigt Marianne Rosenberg, wie man sie nicht kennt. Ihre ersten Jahre verbringt sie in Berlin vor dem Mauerbau, die Großmutter im Prenzlauer Berg besucht sie noch mit der S-Bahn. Dann wird die Stadt geteilt, die Familie gleich mit. Sie lebt fortan in einer Inselhälfte, dem wohlhabenden Westen. Dabei sind die in Neukölln lebenden Rosenbergs alles andere als reich. Sie sind bitterarm, eine Familie mit sieben Kindern, der Vater schlägt sich mit wechselnden Tätigkeiten durch.

Sendetermine

Sa. 10.02.18, 16.30 Uhr

So. 11.02.18, 10.30 Uhr

Di. 13.02.18, 04.30 Uhr

Eines der Kinder, Tochter Marianne, träumt davon, Sängerin zu werden. Der Vater, ein Sinti, der nur knapp den Völkermord in Auschwitz überlebt hatte, erkennt das Talent seiner Tochter und lässt sie in Neuköllner Kneipen Schlager der 60er-Jahre nachsingen. Ein anrührendes Karaoke vor Trinkern und anderen Verlierern des Wirtschaftswunders. Mit engelhafter Stimme tröstet das Mädchen ihr Publikum, während die Brüder mit Pappschalen zum Sammeln herumgeschickt werden. Eine Situation, wie sie auch Michael Jackson als Kind kannte, bevor seine große Karriere begann.

Marianne ist gerade 13 Jahre alt, als sie bei einem Gesangswettbewerb entdeckt wird und einen Plattenvertrag bekommt. Es folgt eine außergewöhnliche Karriere, die einige Lieder hervorbringt, die zu den meistgespielten deutschen Evergreens zählen: "Marleen", "Er gehört zu mir", "Fremder Mann". Bis heute lösen sie bei Menschen in Ost und West große Gefühle aus: die Sehnsucht nach Liebe und nach der eigenen Teenager-Zeit.

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