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Der Dino-Planet (2/3)

T-Rex und seine Brüder

Film von Nigel Paterson

Die zweite Folge des Dreiteilers besucht den Dino-Planeten vor etwa 150 Millionen Jahren während der Jura-Zeit. Im Ozean toben grausame Kämpfe zwischen gewaltigen Meeressauriern. Während sechs Meter lange Kimmero-saurier Jagd auf Haie machen, stellt ihnen das größte bekannte marine Reptil nach: Predator X, ein 45 Tonnen schwerer, 15 Meter langer Räuber der Extraklasse. Fünf Meter pro Sekunde schnell, erwischt er fast jedes Beutetier. Nur im Flachwasser ist er nicht manövrierfähig.

An Land geht es nicht friedlicher zu. In Nordamerika schließen sich zwei Pflanzenfresser zusammen, um gegen Angriffe von Raubsauriern besser gewappnet zu sein. Der etwas träge, aber gut bewaffnete Stegosaurus und der sehr wachsame, aber gänzlich harmlose Camptosaurus bilden gemischte Herden. Zwischen den Stegosauriern suchen die Camptosaurier Schutz. Dafür warnen sie frühzeitig vor Lauerjägern wie Allosaurus. Der Jäger muss Einzeltiere überraschen, wenn er eine Chance haben will. Doch so mancher Allosaurus wird von Stegosaurus und seinem mit Schlagdornen besetzten Schwanz ausgeknockt.

Sendetermin

Fr. 22.09.17, 21.00 Uhr

Sa. 23.09.17, 01.30 Uhr

Sa. 23.09.17, 08.00 Uhr

Di. 12.12.17, 06.00 Uhr

Aus der Jurazeit machen wir einen Sprung in die späte Kreidezeit. Vor 75 Millionen Jahren leben in vielen Teilen der Welt verschiedene Tyrannosaurier. Sie stellen den neuesten Killertyp dar, gegen den fast alle anderen Dinos machtlos sind. Wo sie auftauchen, stehen sie am Ende der Nahrungskette. Ihre muskelbepackten Hälse tragen gewaltige Köpfe. Ihr Biss ist knochenbrechend, ihr Geruchssinn phänomenal. Ihre Augen sind nach vorne gerichtet. In Nordamerika geht der zu dieser Sauriergruppe zählende neun Meter lange Daspletosaurus auf die Jagd nach Chasmosaurus. Größer als ein Nashorn, mit Nackenschild und drei Kopfhörnern bewaffnet, ist der Pflanzenfresser keine leichte Beute. Daher greifen ihn Chasmosaurier im Rudel an - dennoch eine schwierige Jagd.

Ganz im Norden Nordamerikas, im heutigen Alaska, leben damals keine Tyrannosaurier, dafür aber die sonderbaren Troodons. Diese Dinos sind schlau. Sie besitzen das im Verhältnis zur Körpermasse größte Hirn aller Saurier. Dank seiner großen leistungsfähigen Augen kann das schnelle, wendige vier Meter große Troodon tags wie nachts jagen, und zwar am liebsten den zahnlosen, fast vier Tonnen schweren Edmontosaurus. Gelegentlich geben sich die sprintstarken Räuber aber auch mit Pflanzlichem zufrieden.

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