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Afrikas Naturparadiese (1/3)

Ngorongoro

Film von Richard Kirby

Sanfte grüne Hügel und Savanne, soweit das Auge reicht, prägen den Ngorongoro, den größten Vulkankrater der Welt. Er liegt im Norden Tansanias, ist Teil des Serengeti-Nationalparks und steht seit 1979 auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. In dem riesigen Einbruchkrater eines ehemaligen Vulkans herrscht die höchste Raubtierdichte Afrikas.

Doch der Bestand an Löwen ist gefährdet. Da der Krater ein relativ geschlossenes System bildet, kommen kaum neue Tiere hinzu. So haben sich durch Inzucht Krankheiten verbreitet. Außerdem halten die Massai den Löwenbestand klein, denn sie dürfen ihre Kuhherden gegen Angriffe verteidigen. Südlich des Ngorongoro-Nationalparks befindet sich der Manyara-See. Blaue Affen, Elefanten, Zebras, Giraffen und Flusspferde leben in der fruchtbaren Region.

Sendetermine

So. 11.06.17, 20.15 Uhr

Mo. 12.06.17, 07.30 Uhr

Mo. 12.06.17, 18.30 Uhr

Auch die halbnomadischen Massai leben noch immer in dieser Gegend. Von hier aus begeben sie sich mit ihren Herden auf die Reise zum Natronsee.
Hier, am Fuße des noch aktiven Vulkans Ol Doinyo Lengai, lebt drei Viertel der weltweiten Flamingo-Population. Sie trifft auf ideale Lebensbedingungen, da es keine natürlichen Feinde und äußerst nahrhafte Algen im See gibt. Auch die Flusspferde fühlen sich hier wohl. Obwohl die behäbig scheinenden Tiere harmlos wirken, kommen durch sie mehr Menschen ums Leben als durch jedes andere wilde Tier.

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