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Die Doku-Highlights im Dezember

Alle Highlights im Überblick

Vom schwebenden Giganten "Hindenburg" blieb nur ein brennendes Skelett

Vom schwebenden Giganten "Hindenburg" blieb nur ein brennendes Skelett (Quelle: phoenix/ZDF/Mateusz Skalski)

Das Geheimnis der Hindenburg

Am 6. Mai 1937 explodierte in Lakehurst bei New York das Luftschiff "Hindenburg" – damals das angeblich modernste Verkehrsmittel der Welt. Das 90-minütige Doku-Drama "Das Geheimnis der Hindenburg" ist eine Koproduktion mit dem britischen Channel 4 in Zusammenarbeit mit den Smithsonian Networks, USA.

Modernste Computertechnik wurde genutzt, um in lebensechten Animationen die Hindenburg erneut auf ihre Reise über den Atlantik zu schicken und den Weg in die Katastrophe nachzuzeichnen. Der auf Fakten basierende, mit britischen Schauspielern besetzte Fernsehfilm, schildert die luxuriösen Reisebedingungen an Bord und macht deutlich, warum die Luftschifffahrt in den 30er Jahren als so faszinierend galt.

Sendetermine

DO. 12.12.13, 20.15 UHR

FR. 13.12.13, 00.45 UHR

FR. 13.12.13, 07.30 UHR

FR. 13.12.13, 18.30 UHR

Doch im Mittelpunkt des Doku-Dramas steht die Aufklärung der Frage, warum diese letzte Fahrt des Luftschiffs in einem Desaster endete. War es ein Unglück? War es Sabotage? Oder gar ein Akt des Widerstandes gegen die NS-Machthaber, gerichtet gegen das Symbol angeblicher deutscher Größe? Gestützt auf die Protokolle der Untersuchungskommission, wird der Kampf um die Wahrheit zum zentralen Thema. Der Film zeigt dabei auch das Drama zweier Männer, die vor der Untersuchungskommission unterschiedliche Theorien vertraten: Während der Flughafenkommandant Charles Rosendahl an Sabotage glaubte, verfocht der führende deutsche Luftschiffbauer Dr. Hugo Eckener die Unfall-These.

"Das Geheimnis der Hindenburg" ist eine ebenso spannende wie wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion des Geschehens, das vor mehr als 75 Jahren die Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks erschütterte.

Universum der Ozeane - mit Frank Schätzing (1/3)
Abtauchen in die größten Tiefen der Weltmeere

Der erste Teil der Expedition durch das unbekannte Universum führt hinab in die größten Tiefen der Ozeane. Hier suchen Forscher Antworten auf die Fragen: Wie konnten überhaupt Meere entstehen? Woher stammt das Wasser? Und: Ist das Leben tatsächlich in der Tiefsee entstanden?
Die Ozeane unterscheiden die Erde von allen anderen Himmelskörpern. Ohne sie wäre unser Heimatplanet nur ein weiterer öder Gesteinsbrocken im All - ohne Pflanzen, ohne Tiere und ohne den Menschen. Die Weltmeere bedecken drei Viertel der Erdoberfläche und bieten Lebensräume für unzählige Pflanzen und Tiere. Sie stellen unerschöpflich scheinende Nahrungsreserven zur Verfügung und Bodenschätze, von denen nur ein geringer Teil bisher überhaupt entdeckt wurde.

Enormer technischer Aufwand

Aber obwohl die Ozeane eine so große Bedeutung für uns haben, wissen wir über die globalen Wasserwelten weniger als über fremde Planeten. Das soll sich nun ändern: Forscher aus aller Welt versuchen seit Kurzem mit einem enormen technischen Aufwand, die Geheimnisse der Meere zu ergründen. "Universum der Ozeane" zeigt in nie gesehenen Bildern den neuen Blick der Wissenschaft auf die Weltmeere.
Der Zuschauer begleitet die Forscher bei ihren spektakulären Vorstößen in die Tiefen der Ozeane und erfährt aus erster Hand aktuelle Untersuchungsergebnisse. Mithilfe modernster CGI-Technik taucht der Betrachter in die ferne Erdvergangenheit ein, erkundet die vom Menschen geprägte Gegenwart und wirft sogar einen Blick in die Zukunft der Ozeane. Fotorealistische Computeranimationen hauchen nicht nur Wesen der Urzeit neues Leben ein, sondern erlauben schon jetzt den Besuch einer in Planung befindlichen Meeresforschungsstation.
Moderator und Reisebegleiter
Reisebegleiter während dieser außergewöhnlichen Tour durch Raum und Zeit ist Frank Schätzing, dessen Sachbuch "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" den Anstoß für die ZDF-Produktion gegeben hat. In der ersten Episode meldet er sich von sturmumtosten Klippen, aus einem einsamen Ruderboot mitten auf dem Atlantik zu Wort und besucht das künftige Nizza hoch in den Bergen, das mit seiner Aussicht auf eine gewaltige Salzwüste - das heutige Mittelmeer - kaum noch Touristen lockt. Als echter Zeitreisender jettet Schätzing mühelos durch die Jahrmillionen und weist den Zuschauer unterwegs auf die Schlüsselereignisse im Verlauf der Geschichte des Meeres hin.

Sendetermin

FR. 13.12.13, 20.15 UHR

SA. 14.12.13, 00.45 UHR

SA. 14.12.13, 08.15 UHR

SA. 14.12.13, 17.15 UHR

In den Tiefen der Ozeane suchen Forscher Antworten auf die Fragen: Wie konnten überhaupt Meere entstehen? Woher stammt das Wasser? Und: Ist das Leben tatsächlich in der Tiefsee entstanden? Das deutsche Forschungsschiff Meteor mit seinem neuen, leistungsfähigen Tauchroboter, dem ROV, soll helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. In 3.000 Metern Tiefe untersuchen Wissenschaftler die Eigenschaften der Schwarzen Raucher. Welche Bedeutung haben sie für die Entwicklung der Ozeane? Ist das Leben tatsächlich in der Umgebung dieser superheißen Schlote entstanden und wenn ja, wie kam es zu dem enormen Artenreichtum der Gegenwart?

"Volkszählung" im Meer

Diesem Rätsel sind auch die Forscher des "Census of Marine Life"-Projektes auf der Spur. Bei der internationalen Zusammenarbeit geht es um die größte "Volkszählung" aller Zeiten. Die Forscher wollen herausfinden, wer tatsächlich in den Ozeanen der Gegenwart lebt: Vom Nordpol bis in die Antarktis, von den Küsten Afrikas bis zu den Fidschi-Inseln, vom flachen Schelfmeer bis in die Tiefsee. Die Bestandsaufnahme der Gegenwart soll zugleich Schlüsse auf den Artenreichtum der Vergangenheit zulassen sowie eine Prognose für die künftige Entwicklung der Meeresbewohner ermöglichen.

Universum der Ozeane - mit Frank Schätzing (2/3)
Herrscher der Weltmeere

Auf der Reise durch das "Universum der Ozeane" trifft der Zuschauer diesmal auf einige der großen Herrscher der Weltmeere, denen der Mensch erst seit kurzer Zeit den Rang als gefährlichstes Raubtier unter Wasser streitig macht. Die Geschichte von den Topjägern der blauen Welten ist voller Überraschungen, und nicht immer sind es die Größten und Bissigsten, die den Kampf ums Überleben gewinnen. Schon häufig erwiesen sich in der Evolution die vermeintlich Zarten und Schwachen als Sieger.
Frank Schätzing begibt sich erneut an die ungewöhnlichsten Orte, um die Geheimnisse vom Werden und Vergehen der großen Räuber zu erkunden. Auf einem hängenden Floß über einer Hai-verseuchten Bucht meditiert er beispielsweise über unser Verhältnis zum Großen Weißen. Mit einem U-Boot taucht er durch ein Meer von Quallen, und ein "Zeitsteg" ermöglicht ihm die Erkenntnis, dass ein "normaler Ozean" vor 500 Jahren etwas ganz anderes war als heute.

Am Ende der Nahrungskette

Katapultiert ins ferne Devon, 420 Millionen Jahre vor unserer Zeit, lernt der Zuschauer den Urhai Cladoselache kennen, der damals noch nicht am Ende der Nahrungskette steht. Nur etwa einen Meter lang, musste sich der kleine Jäger vor allem vor dem Grauen erregenden Panzerfisch Dunkleosteus in Acht nehmen. Aber die Zeit des Riesen war begrenzt. Heute schmücken seine Überreste die Galerie der ausgestorbenen Arten im Pariser Naturkundemuseum.
Die Nachfahren der Urhaie dagegen behaupten sich bis heute als Topräuber - sämtlichen Aussterbekatastrophen zum Trotz. Einige Haiarten bevölkern die Weltmeere schon seit dem Ende der Kreidezeit, also seit 65 Millionen Jahren. Wie ist es ihnen gelungen, sich so lange zu behaupten? Lange galten sie als die unangefochtenen Herrscher der Ozeane, doch heute stehen sie dem gefährlichsten Raubtier gegenüber, mit dem sie es je zu tun hatten: dem Menschen.

Sendetermine

FR. 13.12.13, 21.00 UHR

SA. 14.12.13, 01.30 UHR

SA. 14.12.13, 09.00 UHR

SA. 14.12.13, 18.00 UHR

Altgediente Meeresbewohner

Haie haben zahllose Arten hervorgebracht, die nahezu jeden Lebensraum in den Ozeanen besiedeln. Nicht immer geht die Evolution diesen Weg der Vielfalt, sondern hält stattdessen Jahrmillionen an einem gelungenen Modell fest. Das beste Beispiel für einen altgedienten Meeresbewohner ist der Quastenflosser, das Urmodell aller Landwirbeltiere. Er galt als ausgestorben, bis 1930 ein Exemplar an der Küste Südafrikas im Beifang eines Trawlers auftauchte. 50 Jahre später gelang es dem ZDF-Tierfilmer Hans Fricke erstmals, das lebende Fossil in der Tiefe zu filmen. Die Bilder waren eine Sensation und gingen um die Welt.
Immer tiefere Teile der Ozeane können heute mit Tauchbooten und Robotern erkundet werden. Werden die Wissenschaftler künftig noch mehr Ureinwohner der Ozeane finden, die man bisher zu den Verlierern des Überlebenskampfes zählte? Könnte beispielsweise der gigantische Megalodon zu den Totgeglaubten gehören? Nie gab es einen gewaltigeren Hai. Er war doppelt so groß wie der Große Weiße, gilt aber im Gegensatz zu seinem gefürchteten Vetter als ausgestorben. Könnte auch ein Wesen seiner Größe in den dunklen Tiefen der Weltmeere überdauert haben?

Gewinner der Gegenwart

Was immer noch an unbekannten Überlebenskünstlern in der Tiefsee auf Entdeckung wartet, ein Erfolgsmodell der Meere schwimmt in allernächster Nähe zum Menschen durch die Ozeane, ohne dass sich die meisten seiner Bedeutung bewusst sind: Die Quallen sind im Kambrium vor über 500 Millionen Jahren entstanden. Einige von ihnen haben sich seither allen Evolutionsregeln zum Trotz nicht einmal viel verändert.
Bisher traten sie meist als lästige Spaßverderber im Badeurlaub in Erscheinung. Forscher glauben jedoch, dass die Quallen zu den großen Gewinnern der Gegenwart gehören. Ihre Feinde wie Thunfisch oder Schildkröte werden vom Menschen eifrig dezimiert, und der Temperaturanstieg bekommt den meisten Arten gut. Einige Wissenschaftler sprechen von der nahen Zukunft schon als Zeitalter der Quallen.

Trotz seines gefährlichen Aussehens war das Pantodon ein harmloser Pflanzenfresser

Trotz seines gefährlichen Aussehens war das Pantodon ein harmloser Pflanzenfresser (Quelle: phoenix/ZDF/PIXOMONDO)

Universum der Ozeane - mit Frank Schätzing (3/3)
Die Klimageschichte der Arktis

Die letzte Etappe der abenteuerlichen Zeitreise führt in die eisigen Weiten des Nordens. Das erste Ziel liegt in der Arktis. Und als ob das noch nicht kalt genug wäre, macht Frank Schätzing auf seiner Stippvisite durch Zeit und Raum auch Halt in der fernen Vergangenheit, als unser Heimatplanet durch eine Laune der Natur komplett einfror und über Jahrmillionen ein gewaltiger Schneeball blieb.

Dass es im Nordpolarkreis durchaus auch freundlichere Zeiten gab, zeigt der Fund eines urzeitlichen Flusspferdes, das vor 60 Millionen Jahren auf Spitzbergen graste. Heute ist die Inselgruppe vor allem von Eisbären besiedelt. Ob die Zukunft Spitzbergens eher weiß oder grün wird, ist unter den Wissenschaftlern heiß umstritten.

Im arktischen Eis

Noch immer fallen hier die Temperaturen im Winter auf minus 60 Grad Celsius. Nirgendwo sonst fühlt sich der Mensch so klein und hilflos wie im ewigen Eis. Doch immer wieder zog es Forscher und Abenteurer nach Norden, die mitten im arktischen Eis ein warmes Meer vermuteten. Gefunden hat es keiner, aber der Mythos könnte dennoch einen wahren Kern haben. Ausgerechnet im eisigen Spitzbergen machte der Paläontologe Jørn Hurum vor Kurzem eine sensationelle Entdeckung: In der Decke eines Kohlebergwerks identifizierte er die Spuren eines urzeitlichen Flusspferdes.
Pantodonten sind nur aus tropischen Regionen bekannt. Was haben die Wärme liebenden Tiere so hoch im Norden zu suchen? Schritt für Schritt erkunden die Forscher die Klimageschichte der Arktis. Allerdings müssen sie sich beeilen, denn der eisige Lebensraum taut auf. In der Polarregion steigt die Temperatur doppelt so schnell wie in anderen Teilen der Erde. Die Gegend ist ein Seismograph für den Klimawandel. Schon heute ist abzusehen, dass dieser einzigartige Lebensraum mit seinen hoch angepassten Bewohnern verschwinden wird.

Sendetermine

FR. 13.12.13, 21.45 UHR

SA. 14.12.13, 02.15 UHR

SA. 14.12.13, 09.45 UHR

SA. 14.12.13, 18.45 UHR

Goldrausch in der Tiefe

Während viele Menschen vor allem die ökologische Katastrophe sehen, gibt es andere, die bereits dabei sind, mögliche Gewinnspannen zu errechnen. Eine riesige, gefrorene Schatzkiste öffnet sich, denn unter dem Eis liegt ein Viertel der weltweiten Reserven an Erdöl und Gas. Hinzu kommen enorme Mengen Zinn, Mangan, Gold, Nickel, Blei, Platin und Rohdiamanten. Wie sich der Goldrausch in der Tiefe auswirken wird, ist nur schwer vorhersehbar. Allerdings verweisen die aktuellen Ereignisse im Golf von Mexiko bereits darauf, mit welchen Risiken bei solchen Unternehmungen zu rechnen ist. Neben herkömmlichen Bodenschätzen steht vor allem Methanhydrat im Fokus der Investoren.
Vor allem in Asien werden Unsummen in die Erforschung dieser Energiequelle gepumpt. Forscher vom Kieler Institut für Meeresforschung Geomar haben sogar ein Verfahren entwickelt, das Gashydrat mit Hilfe von Kohlendioxid aus dem Sediment löst - und ersetzt. Auf diese Weise könnte Brennstoff gefördert und gleichzeitig Treibhausgas in der Tiefe versenkt werden. Viele Wissenschaftler halten den Abbau von Ressourcen aus der Tiefsee jedoch insgesamt für ein Menetekel: Sie befürchten, dass das Methan vom Ozeangrund dem Weltklima noch viel stärker einheizen wird, als es Kohle, Öl und Erdgas schon heute tun.

Der Wettlauf zum Südpol: Das größte Abenteuer der Geschichte
Historisches Dokuspiel

Buch und Regie: Oliver Halmburger

Hundert Jahre nach der ersten erfolgreichen Antarktisexpedition zeichnet das Dokuspiel den Wettlauf zum Südpol zwischen Roald Amundsen und Robert Falcon Scott nach. Es ist die dramatische Geschichte zweier Männer, die ihr Leben riskierten, um ans Ende der Welt zu gelangen - dorthin, wo noch kein Mensch zuvor war. Als der Norweger Amundsen das Ziel am 14. Dezember 1911 als erster erreichte, lagen schier unerträgliche Strapazen hinter ihm und seinem Team. Die tiefe Enttäuschung seines englischen Konkurrenten Scott, der 35 Tage nach Amundsen an den Pol kam, kann man nur erahnen. "Das Furchtbare ist eingetreten!", notiert der Brite zutiefst deprimiert in sein Tagebuch, "die Norweger sind uns zuvorgekommen. Eine furchtbare Enttäuschung! Aber nichts tut mir dabei so weh, als der Anblick meiner armen, treuen Gefährten! All die Qual - wofür?" Scott und seine Männer sahen die Heimat nie wieder; sie starben auf dem Rückweg im ewigen Eis, nur 18 Kilometer vom nächsten Vorrats-Depot entfernt. Das minutiöse Tagebuch Scotts, das später bei dem Toten gefunden wurde, dokumentiert auf dramatische Weise Hoffnung, Verzweiflung und Scheitern der britischen Abenteurer. "Um Gottes Willen - sorgt für unsere Hinterbliebenen", lautete Scotts letzter Eintrag. Er wurde zum tragischen Helden. Amundsen dagegen kehrte unversehrt als Sieger nach Norwegen zurück. Sein Triumph hatte jedoch einen bitteren Beigeschmack.

Sendetermine

DI. 17.12.13, 20.15 UHR

MI. 18.12.13, 01.00 UHR

MI. 18.12.13, 07.30 UHR

MI. 18.12.13, 16.00 UHR

Anhand der Aufzeichnungen von Scott und Amundsen werden die dramatischen Wochen der beiden Teams auf dem Weg zum Südpol rekonstruiert. Aufwendig inszenierte Spielszenen, CGIs vom menschlichen Körper, 3D-animierte Routenverläufe und Aufnahmen der Originalschauplätze zeigen den Kampf um Leben und Tod. Verwandte der Abenteurer, Historiker, Antarktis-Forscher, Extremsportler, Mediziner und Psychologen kommentieren das Geschehen von damals. Die 100 Jahre alten Filmaufnahmen und Fotos der Männer um Amundsen und Scott, die nichts von ihrer ursprünglichen Faszination eingebüßt haben, geben Einblick in die Schönheit und Unberührtheit der Antarktis, aber auch in die Torturen und Strapazen, welche die beiden konkurrierenden Expeditionsteams auf ihrem Weg durchgemacht haben. Ergänzt werden diese Elemente des Dokudramas mit Aufnahmen des im Winter 2010 stattfindenden Wettlaufs zum Südpol - übrigens dem ersten nach der Erstbegehung durch Amundsen und Scott vor 100 Jahren. Wie die Pioniere von damals müssen sich die modernen Abenteurer den Herausforderungen der Antarktis stellen: Bei minus 40 Grad Kälte und staub-trockener Luft, in bis zu 4500m Höhe und bei Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h. Auch das Naturphänomen Antarktis wird unter die Lupe genommen: Welche Erkenntnisse liefert das uralte Eis unter dem Mikroskop? Wie ist das Klima heute, wie war es vor hundert Jahren? Es werden Fragen gestellt, auf die Wissenschaftler kompetente Antworten geben. Daneben ist eine umfassende Online-Begleitung mit interaktiven Modulen geplant, die über den historischen Wettlauf und über naturwissenschaftliche Aspekte wie den Klimawandel informieren sollen.

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