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Aufbruch im Nordmeer (2/3)

Frischer Fang im Beringmeer

Film von Eberhard Rühle und Holger Preusse

Aufbruch (2/3)

Seeleute auf dem Trawler stehen im Fisch - Alaska Seelachs wird gleich auf der schwimmenden Fischfabrik verarbeitet. (Quelle: PHOENIX/rbb/Anke Möller)

Dass sich das Klima wandelt und dieser Wandel gravierende Folgen für die Menschen hat, ist ein Allgemeinplatz, aber dennoch wahr. Genauso wahr ist, dass der Mensch diesen Wandel auslöst. Die Dokumentation führt ins Beringmeer, eines der fischreichsten Gewässer der Erde. Hier zwischen Arktis und Nordpazifik treffen die beiden Großmächte USA und Russland direkt aufeinander. Wo früher lediglich Ureinwohner nach Fischen, Robben und Walrossen jagten, geht heute die kommerzielle Fischerei auf Fang. Russische, amerikanische und asiatische Fischtrawler machen vor allem Jagd auf den begehrten Seelachs.

Doch die Zukunft der Seelachsfischerei ist ungewiss.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Temperaturen im Beringmeer steigen und viel weniger Eis in den Süden gelangt. Der Schwerpunkt der Seelachsfischerei wird sich daher in russische und internationale Gewässer verlagern.

Sendetermine

Fr, 18.01.13, 21.00 Uhr

Sa, 19.01.13, 01.30 Uhr

Sa, 19.01.13, 09.00 Uhr

Sa, 19.01.13, 18.00 Uhr

Die Dokumentation hat sich auf den Pribilof- und Kommandeurinseln und auf der russischen Halbinsel Kamtschatka, am Rande des Beringmeers, umgesehen. Sie hat Umweltschutzgruppen, lokale Fischer und Polizeiinspektoren begleitet und sich an Bord einer schwimmenden Fischfabrik begeben. In eindrucksvollen Bildern zeigt sie den bislang wenig beachteten Zusammenhang zwischen Klimawandel und Überfischung.

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