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Heilung unerwünscht
Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern

Die Creme verschafft Linderung bei Neurodermitis (Quelle: WDR/PHOENIX)
Längst könnte ihnen geholfen werden. Die PHOENIX-Dokumentation erzählt die Geschichte eines Medikaments, von dem Wissenschaftler sagen, es sei ein "Juwel im Verborgenen". Pharmamanager haben es hinter vorgehaltener Hand als "Aspirin für die Haut" bezeichnet. Aber das Arzneimittel ist in keiner Apotheke zu kaufen. Über 15 Jahre haben Erfinder und Patentinhaber mit Pharmaunternehmen über die Herstellung verhandelt. Alle haben es abgelehnt. Mal hieß es, das Arzneimittel passe nicht in die Verkaufsstrategie, mal wurde mit der Marktreife eigener Entwicklungen argumentiert. Am Ende waren die Pharmahersteller zwar an den Patentrechten interessiert, nicht aber an der Herstellung der Creme, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eine der wirkungsvollsten Medikamente gegen Neurodermitis und Psoriasis wäre. Und das ohne jegliche Nebenwirkungen.
Sendetermine
Fr, 23.10.09, 22.00 Uhr
Sa, 24.10.09, 12.00 Uhr
Der Filmemacher hat verblüffende, manchmal erschreckende Fakten zur Produktpolitik in der Arzneimittelbranche recherchiert, mit Erfindern, Wissenschaftlern und Pharmamanagern über die Creme gesprochen. Der Film zeigt, mit welchem Ergebnis die Creme in einer Studie in den USA an Kindern durchgeführt wurde und dokumentiert, wie sie unter Aufsicht eines Hautarztes bei einer Neurodermitis-Patientin gewirkt hat.
Eine Dokumentation von Klaus Martens
