Inhalt

Programmgrundsätze

PHOENIX dient der politischen Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger, es sollen Hintergründe erhellt und Zusammenhänge dargestellt werden. Damit soll der Spartenkanal den demokratischen Parlamentarismus und die europäische Integration fördern.

Dem Programmauftrag von ARD und ZDF entsprechend, ist PHOENIX überparteilich und inhaltlich ausgewogen. Die Vielfalt unterschiedlicher politischer, religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Meinungen, Richtungen und Strömungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene soll sichtbar werden.

Rechtliche Grundlage, Standort
Seine rechtliche Grundlage hat PHOENIX im dritten Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der ARD und ZDF die Veranstaltung von zwei zusätzlichen Spartenkanälen gestattet. Standort des Senders ist das Gebäude des ehemaligen Bonner ZDF-Studios, das von ZDF und WDR gemeinsam unterhalten wird.

Programm-Geschäftsführung
PHOENIX wird von zwei gleichberechtigten Programm-Geschäftsführern geleitet, von denen je einer von der ARD und vom ZDF entsandt wird. Vom ZDF wurde Michaela Kolster berufen, von der ARD Michael Hirz. Die beiden Programm-Geschäftsführer haben die Entscheidungskompetenz im laufenden Programmgeschäft. Einer der beiden Programm-Geschäftsführer erhält eine Sprecherfunktion, die jährlich zwischen ARD und ZDF wechselt.

Finanzierung
PHOENIX wird, wie von den Länderparlamenten im dritten Rundfunkänderungsstaatsvertrag festgelegt, aus einem Anteil der Rundfunkbeiträge finanziert. Der Jahresetat umfasst rund 35 Millionen Euro. Die entsprechenden Mittel sind von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) freigegeben.

Beauftragtenkonferenz
In grundsätzlichen Programmfragen von wesentlicher Bedeutung werden die beiden Programm-Geschäftsführer von einer Beauftragtenkonferenz, die aus jeweils vier Vertretern der Landesrundfunkanstalten der ARD und des ZDF sowie den beiden Programm-Geschäftsführern zusammengesetzt ist, unterstützt. Aufgabe der Beauftragtenkonferenz ist es, die Grundzüge der Programmgestaltung des Ereignis- und Dokumentationskanals festzulegen. Der jeweils mit der Sprecherfunktion beauftragte Programm-Geschäftsführer führt den Vorsitz in der Beauftragtenkonferenz und hat bei Stimmengleichheit die Stichstimme.

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