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Ursula Weisser-Roelle und Manfred Sohn

Niedersachsen wählt am Sonntag, 20. Januar 2013, einen neuen Landtag – eine richtungweisende Entscheidung auch für den Bund. PHOENIX berichtet an drei Tagen über den Urnengang.

Wie die Grünen, geht auch die LINKE mit einer Doppelspitze in den Wahlkampf in Niedersachsen.

"Gute Arbeit. Gute Löhne. Gute Renten." Dies ist ihr Leitbild, sagt Ursula Weisser-Roelle, erster Teil der Doppelspitze für die Landtagswahl in Niedersachsen. Die stellvertrende Vorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion war früher Mitglied der SPD. Nach über 25 Jahren Mitgliedschaft trat sie jedoch 2003 aus. Seit 2007 ist sie Mitglied der LINKEN und seit 2008 Landtagsmitglied in Niedersachsen. Die verheiratete Mutter eines Sohnes wohnt in Braunschweig. Sie steht für den Kampf gegen Personalabbau und Lohnsenkung. Ihr größtes politisches Ziel ist es, Privatisierungen zu verhindern.

Der zweite Teil der Doppelspitze ist Manfred Sohn. Zusammen mit Ursula Weisser-Roelle soll er den Einzug der LINKEN in den Landtag sichern. Sohn engagierte sich schon sehr früh politisch, zunächst bei den JuSos und dann im MSB Spartakus. Der 57-jährige war früher Mitglied der FDP, SPD, DKP sowie der PDS und ist bekennender Marxist. Seit ihrer Gründung ist er Mitglied der LINKEN. Sohn arbeitete 20 Jahre beim größten öffentlich-rechtlichen Versicherungskonzern Niedersachsens und war dort mehr als 15 Jahre Mitglied des Personalrats.
Sohn ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Kinder.

Von Melanie Havlat

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