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Stefan Birkner

Niedersachsen wählt am Sonntag, 20. Januar 2013, einen neuen Landtag – eine richtungweisende Entscheidung auch für den Bund. PHOENIX berichtet an drei Tagen über den Urnengang.

Es ist ein schwieriger Wahlkampf für den Spitzenkandidaten der FDP, Stefan Birkner; soll doch sein Wahlergebnis die Wende bringen für die angeschlagene FDP.

Der in der Schweiz geborene frühere Staatssekretär wechselte erst vor einem Jahr in die erste Reihe der Politik und wurde Umweltminister der schwarz-gelben Landesregierung.

Er wuchs im niedersächsischen Garbsen-Osterwald auf, studierte Jura und promovierte sogar in der Rechtswissenschaft. Er arbeitete als Richter und als Staatsanwalt.

Ab 1998 gehörte er dem FDP-Landesvorstand an und war 2004-2008 ehrenamtlicher Generalsekretär. Nachdem Phillip Rösler im Mai 2011 die Führung der Bundespartei übernommen hatte, wurde Birkner zum neuen Landesvorsitzenden der FDP Niedersachsen gewählt.

Bei der Vorbereitung seiner Partei auf die Landtagswahl 2013 setzte er auf liberale Grundwerte in der Rechtspolitik und auf Verlässlichkeit.

Der Familienvater punktet bei seinen Wählern mit seiner ruhigen, bedachten Art.

Von Melanie Havlat

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