Inhalt

OSTERPROGRAMM 2012

Woche 2 von Montag, 9. April bis Sonntag, 15. April 2012

Montag, 9. April 2012

Erstausstrahlung
20.15 Uhr: Der Jordan. Quelle der Fruchtbarkeit und Spiritualität
Film von Richard C. Schneider, ARD-Studio Tel Aviv, PHOENIX/BR 2012

Entlang des Jordans, dem Legenden umwobenen Fluss, in dem sich Jesus
der Überlieferung nach taufen ließ, befindet sich eine der schönsten,
kargsten und kulturell interessantesten Landschaften des heiligen Landes: das Jordantal.

Der ARD- Israelkorrespondent Richard C. Schneider hat sich dort auf eine faszinierende Reise begeben, durch Gegenwart und Vergangenheit gleichermaßen. Er besucht zahlreiche biblische Stätten, den See Genezareth und auch Jericho. Er begegnet Israelis und Palästinensern und trifft eine deutsche Jüdin aus Berlin, die den Kibbutz Kfar Ruppin mit aufgebaut hat und die mit ihren über 90 Jahren noch immer voller Energie und Pläne steckt. Er ist dabei, als eine archäolo- gische Sensation entdeckt wird und taucht ein in das bunte Treiben arabischer Kamelmärkte in Jericho. Eine Reise in das heiße Herz Israels, bei Temperaturen, die mit 45 Grad und mehr einem Backofen gleichen.

Der Ganges

Menschen am Ufer des Ganges (Quelle: PHOENIX/ARD-Studio Neu Delhi)

21.00 Uhr: Der heilige Ganges. Indiens Quell des Lebens
Film von Markus Gürne, Michael Immel, ARD-Studio Neu Delhi,
PHOENIX/HR 2012

Kaum etwas wird mit Indien so verbunden wie der Ganges, der heilige
Fluss. Mehr als 2750 Kilometer schlängelt sich das Wasser vom Himalaya bis zum Mündungsdelta an der indischen Grenze zu Bangladesch. Während das Wasser hoch oben in den Bergen rein und ein El Dorado für Wasser-sportler geworden ist, endet der Ganges als dreckige und giftige Brühe, belastet von den Schwermetallen und Abwässern der Industrie. Der Ganges ist das Sinnbild Indiens, ein Land, das sich rasant vom Schwellenland zur Wirtschaftsmacht entwickelt hat. Ein Fluss zwischen Tradition und Moderne. Die ARD-Korrespon- denten Markus Gürne und Michael Immel haben sich für PHOENIX am Ganges entlang auf den Weg gemacht, um die Geschichte dieses Flusses und der Menschen an seinem Ufer zu erzählen.

21.45 Uhr: Der Mekong - Chinas reissender Strom
Film von Ariane Reimers, ARD-Studio Peking, PHOENIX/NDR 2011

Der Mekong ist die Lebensader Asiens. Er entspringt in den Bergen Tibets und fließt durch sieben Länder, bevor er sich im vietnamesi- schen Mekong-Delta ins Südchinesische Meer ergießt. Beinahe die Hälfte seiner 4.500Flusskilometer fließt er durch China. Hier heißt der Strom "Lancangjiang" – "wilder Fluss", ist schwer zu erreichen und weitgehend nicht beschiffbar.

Im tibetischen Teil thronen 6000m-Berge über seinem Tal, über den Fluss flattern tibetische Gebetsfahnen. Entlang des Flusses – ihn immer wieder kreuzend – zog sich bis in die 60er Jahre ein alter Handelspfad, auf dem zu Pferd oder zu Fuß wichtige Güter transpor- tiert wurden. Wild und reißend ist der Lancangjiang hier allerdings nicht mehr – Staudämme haben ihn gezähmt und große Seen entstehen lassen. Der alte Teehandelsweg und seine Brücken wurden genauso geflutet wie die Dörfer. Insgesamt acht Staustufen soll es einmal am chinesischen Mekong geben – mit entsprechenden Konsequenzen für Mensch und Natur. Kurz vor der Grenze zu Laos und Burma wird der Fluss breiter, in den subtropischen Urwäldern links und rechts seiner Ufer leben heute noch Wildelefanten, Bären und Raubkatzen.

Der Jenissei - Russlands Fluss der Tränen

Der Jenissei bei Lesosibirsk, einem Zentrum der Holzindustrie in Sibirien. (Quelle: PHOENIX/WDR/Fjodor Simmul)

22.15 Uhr: Der Jenissei. Russlands Fluss der Tränen
Film von Georg Restle, ARD-Studio Moskau, PHOENIX/WDR 2011

Der Jenissei ist der große mächtige Strom im Herzen Sibiriens. Aber nur während des kurzen Sommers fahren die Postdampfer von Sibiriens Metropole Krasnojarsk hoch in den Norden Russlands – weit jenseits des Polarkreises, wo die Sonne von Juni bis August nicht mehr untergeht. Die Menschen am Fluss sind auf die Schiffe angewiesen, die sie mit Lebensmitteln und allem anderen versorgen, was sie zum Leben benötigen. Denn weder Straßen noch Schienen führen in die Dörfer am Ufer des Jenissei. Die Geschichten der Menschen hier erzählen von Vertreibung und Verbannung. Die meisten sind Nachkommen derer, die Stalin nach Sibirien vertreiben ließ. Heute noch lassen sich in den Sümpfen der Taiga die letzten Überreste der Lager des GULAG finden.

Auf der Reise in Russlands hohen Norden treffen ARD-Korrespondent Georg Restle und sein Team auf Menschen, für die der Jenissei alles bedeutet: Geschenk Gottes und Fluss der Tränen, Lebensader und Fluch zugleich.

Dienstag, 10. April 2012

FREE TV PREMIERE
20.15 Uhr: Tage, die die Welt bewegten Wyatt Earp und Al Capone – Die Waffen des Gesetzes Film von Anna Thomson, BBC/PHOENIX 2005, 50'

26. Oktober 1881 und 14. Februar 1929:
Diese Episode rekonstruiert zwei mittlerweile legendäre Schießereien. Die erste fand am 26. Oktober 1881 am O.K. Corral im Süden Arizonas statt: In nur 30 Sekunden tötete Wyatt Earp, zusammen mit seinen Brüdern Morgan und Virgil und dem berühmten Revolverhelden Doc Holliday, drei Mitglieder der verfeindeten Clantons und McLaurys. Die zweite Schießerei ereignete sich knapp ein halbes Jahrhundert später: Al Capone hatte einen Vergeltungsschlag gegen seinen Erzrivalen George ‘Bugsy’ Malone angeordnet. Sieben Menschen kamen beim so genannten Valentinstag-Massaker am 14. Februar 1929 ums Leben.

Free TV Premiere
21.05 Uhr: Tage, die die Welt bewegten Hochverrat im Kalten Krieg
Film von Costello Gerard, BBC/PHOENIX 2005 50'

19. Juni 1953 und 25. May 1951:
In dieser Episode werden zwei der berühmtesten Spionagefälle aus der Zeit des Kalten Krieges rekonstruiert. Im ersten Teil geht es um die Spionageaktivitäten der englischen Diplomaten Donald Maclean, Guy Burgess und Kim Philby sowie um die Flucht der ersten beiden in die Sowjetunion 1951. Der zweite Teil behandelt das Schicksal von Julius und Ethel Rosenberg, die 1953 in den USA wegen Atomspionage auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurden.

Der Fall Nostradamus

(Quelle: PHOENIX/ZDF/Discovery)

Mittwoch, 11. April 2012

20.15 Uhr: Der Fall Nostradamus
Film von Roy Griffin, Nick Reed, Discovery/PHOENIX 2010

Schon zu Lebzeiten war Nostradamus umstritten. Er hatte gleichzeitig Anhänger und Kritiker. Auch heute glauben die einen an seine Prophezeiungen, während die anderen den Astrologen für einen Maulhelden halten. Diese Dokumentation widmet sich allein den Prophezeiungen und Vorraussagungen des Franzosen, um zu prüfen, wie viel Wahrheit dahintersteckt: Was hat es zum Beispiel mit dem "Déjà-vu" auf sich? Und wie glaubwürdig sind eigentlich die selbsternannten Wahrsager von heute?

22.15 Uhr: Ungeschminkt. Die schmutzige Welt der Kosmetik unter der Lupe
Film von Inge Altemeier, WDR 2011

Die Kosmetikindustrie verspricht ewige Jugend und Schönheit. Der Markt
wird überschwemmt mit immer neuen Anti-Aging-Cremes, Peelings und
verführerischen Düften. Doch viele Menschen erkranken durch das skrupellose Milliardengeschäft mit der Schönheit. Viele greifen deshalb zu Naturkosmetika. Das Angebot wächst von Jahr zu Jahr. Was steckt tatsächlich in Naturkosmetik?

Der Film zeigt Menschen, die durch Schminke nicht jünger und schöner, sondern krank und berufsunfähig geworden sind und forscht nach den Ursachen. Verbraucherschützer sind überfordert: Rund 8.500 verschiedene Inhaltsstoffe können in kosmetischen Produkten stecken. Häufig verbergen sich in Kosmetika Gifte, die unfruchtbar machen oder sogar Krebs auslösen können. Besonders fatal: Gerade in Kinderkosmetik
aus China werden häufig giftige Chemikalien gefunden.

Chemieeinsatz bei der Jeansproduktion in Bangladesch

Chemieeinsatz bei der Jeansproduktion in Bangladesch

23.00 Uhr: Schick aber schädlich. Kleidung, die krank macht
Film von Inge Altemeier, NDR 2010

Ein Großteil der in Europa verkauften Kleidung kommt aus Asien. Dort werden Chemikalien verwendet, die hier tabu sind. Beim Gerben werden große Mengen giftiger Chromsalze eingesetzt. Besonders in Schuhen aus China wird das Antischimmelmittel DMF immer wieder gefunden. Zwar ist DMF seit 2009 in der EU verboten, aber es fehlen Kontrollen.

Vor allem in Bangladesch fordert die Textilproduktion ihre Opfer. Immer wieder sterben Arbeiter in den Gerbereien durch Chrom, Azofarben oder Chlorgas. Wie stark die Produkte verseucht sind, beweist die Analyse der Containerluft im Hamburger Hafen. Zwei Drittel der Importcontainer sind mit chlororganischen Substanzen belastet. Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Wenn sich die Giftstoffe aus der Kleidung über Jahre im Körper anreichern, können sie Allergien, Nervenkrankheiten und möglicherweise sogar Krebs verursachen.

23.45 Uhr: Schmutzige Schokolade
Film von Miki Mistrati, NDR 2010

Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Schokolade-Essen ist jedoch nicht so harmlos wie wir glauben – vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren.

Der Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen. Die Elfenbeinküste ist der weltgrößte Produzenten von Kakao-Bohnen. Er traf auf geflohene Opfer, ging auf die Plantagen und fand dort kleine Jungen bei der Arbeit. Er traf auch einen Interpol-Polizisten, der bei einer Razzia, 65 Kinder befreit hatte, die auf den Kakao-Plantagen als Sklaven arbeiten mussten. In Europa setzt sich die Schokoladen-Industrie mit den Mißständen nicht auseinander.

Donnerstag , 12. April 2012

Free TV-Premiere
20.15 Uhr: Zeitalter des Terrors
1/4: Operation Entebbe

Film von Peter Taylor, Steve Condie, BBC/PHOENIX 2008, 55'

1976. Eine Air France Maschine von Tel Aviv nach Paris verließ den Flughafen von Athen nach einem Zwischenstopp. Minuten nach dem Start übernahmen vier schwer bewaffnete Terroristen die Kontrolle über das Flugzeug. Es waren zwei Palästinenser und zwei deutsche marxistische Revolutionäre, zusammengeschlossen zu einer tödlichen ideologischen Allianz. Sie repräsentierten die Internationalisierung des Terrors.

Sie leiteten das Flugzeug nach Libyen um, wo es betankt wurde bevor es nach Uganda flog. Auf dem Flughafen Entebbe wurden die Geiseln von den vier Terroristen und weiteren Palästinensern festgehalten, unterstützt von der Armee Ugandas.

Zeitalter des Terrors - Das Waffenschiff der IRA

Gedächtnistag in Enniskillen (Quelle: PHOENIX/ZDF/BBC)

Free TV-Premiere
21.05 Uhr: Zeitalter des Terrors
2/4: Das Waffenschiff der IRA
Film von Peter Taylor, Steve Condie, BBC/PHOENIX 2008, 50'

1987. Ohne Vorwarnung explodierte eine Bombe in Enniskillen in der Grafschaft Fermanagh. Das Gerät war darauf programmiert, während der jährlichen Poppy Day Feier zu detonieren. Dort nahm das Ulster Verteidigungsregiment an der Parade teil. Ein emotional wirksamer Tag im nordirischen protestantischen Kalender. Die Feierlichkeiten hatten auch viele Zivilisten angelockt. Zu dieser Zeit versuchte Gerry Adams die Republikaner zu überreden, sich politisch für die britische Regierung zu engagieren, um den politischen Pfad zur Macht zu erforschen. Jeder tote Zivilist würde diese Strategie gefährden.

Free TV-Premiere
21.55 Uhr: Zeitalter des Terrors
3/4: Angriff auf Paris
Film von Peter Taylor, Steve Condie, BBC/PHOENIX 2008, 50'

1994. Als sich eine Air France Maschine darauf vorbereitete, den Flughafen Algeriens zu verlassen, kamen vier Männer in Uniform ins Flugzeug herein, um die Pässe zu kontrollieren. Aber es waren keine Beamten der algerischen Behörden; es waren Mitglieder der GIA, einer islamistischen Extremistengruppe, die innerhalb der letzten zwei Jahre Tausende von Menschen in Algerien abgeschlachtet hatten. Sie waren Teil eines grausamen, brutalen Bürgerkrieges, der Algerien gepackt hatte, seit die Wahlen, bei denen die islamische Partei siegte, vom Militär annulliert wurden. Die Männer entführten das Flugzeug und forderten, dass es nach Paris flog. Zwei Tage vergingen und drei Passagiere wurden getötet, bevor die algerischen Behörden den Abflug nach Marseille erlaubten.

Free TV-Premiere
22.45 Uhr: Zeitalter des Terrors
4/4: Die Anschläge von Nairobi und Daressalam
Film von Peter Taylor, Steve Condie, BBC/PHOENIX 2008, 50'1998.

Ein mit Sprengstoffen beladener LKW hielt vor der US-Botschaft im Herzen von Nairobi. Ein Selbstmordattentäter zündete die Sprengkörper. Die Botschaft und angrenzende Gebäude verwandelten sich in Schutt und Asche, volle Busse, die an der Kreuzung standen, fingen Feuer. 224 Menschen starben. Tausende wurden verletzt. Es gab Vorwarnungen. Im Spätherbst 1997 gab es Geheimdienstinformationen, dass die Botschaft in Nairobi zerbombt werden soll. Der US-Botschafter hatte bereits die Verwundbarkeit von Washington erkannt. Im Frühling hatte Osama bin Laden eine Fatwa gegen Amerikaner, Militär und Zivilisten erstellt, in der er sie mit dem Tod bedrohte, wo immer sie waren.

Freitag, 13. April 2012

21.45 Uhr: Geheimes Deutschland
Film von Jörg Müllner, ZDF 2012

Sie liegen im Verborgenen, werden streng bewacht, nur wenige haben Zutritt. Deutschland ist voll von Orten, die ein Geheimnis bergen: militärische Forschungslabors, verschlossene Tempel, Treffpunkte für Insider, unterirdische Krankenhäuser, rätselhafte Kultstätten. Der Film zeigt die Heimat, wie sie kaum jemand kennt. Seit jeher sorgen Menschen für Notzeiten vor, doch in Deutschland scheint dieses Bedürfnis besonders ausgeprägt zu sein. Ein Beleg dafür ist das gewaltige Bunkernetzwerk, das zur Zeit des Kalten Krieges entstand. Hunderte solcher Schutzräume sind heute noch funktionsfähig.

Geheime Orte ganz anderer Art sind öffentliche Straßen, die zu Schauplätzen für illegale Autorennen werden. Die Teilnehmer suchen den ganz besonderen "Kick", filmen sich selbst und riskieren dabei ihr Leben – und das von Anderen. Aussteiger und Aktive berichten von einem Phänomen, das schon vielen jungen Menschen das Leben kostete.

Samstag, 14. April 2012

21.00 Uhr: Naturgewalten
4/4: Lawinen
Filme von Nicolas Wright, BBC/PHOENIX 2008

Galtür ist ein kleiner idyllischer Ort mitten in den Tiroler Alpen. Am 23. Februar 1999 wurde er zum Schauplatz einer Tragödie: Eine Lawine gigantischen Ausmaßes verwüstete die Ortschaft und riss 31 Menschen mit in den Tod. Lawinen sind in den Alpen keine Seltenheit: sie sind ein natürlicher Mechanismus, mit dem sich der Berg von seiner drückenden Schneelast befreit.

Dieser Film liefert die Anatomie einer Naturgewalt und zeigt nicht nur Archivaufnahmen dramatischer Lawinen-abgänge, sondern rekonstruiert auch historische Naturkatastrophen von gigantischem Ausmaß. Wie zum Beispiel die schlimmste Lawinenserie aller Zeiten, die im Dezember 1916 über 10.000 österreichische und italienische Soldaten in den Südtiroler Dolomiten in den Tod riss.

Kinder der Steine

Sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren mit Victory-Zeichen für die Kamera. (Quelle: PHOENIX/WDR/Krieg & Nolte GbR/Ralf Emmerich)

22.30 Uhr: Kinder der Steine – Kinder der Mauer
Dokumentarfilm von Robert Krieg, Monika Nolte, WDR 2012

Ein Schwarz-Weiss-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren
selbstbewusst mit dem Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm "Intifada – Auf dem Weg nach Palästina". Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer Mauer umschlossen. Wer waren die Kinder auf dem Bild? Leben sie noch?

Mit dem Foto in der Hand kehrt das Filmteam nach Bethlehem zurück, um die Jungen zu suchen und kennen zu lernen. Die kurze Begegnung zwischen Pose und Auslöser sowie die Rückkehr des Filmteams spannt ein fast zauberhaftes Band aus Fremdheit und Vertrauen. Die Männer erinnern sich, nehmen die Gäste mit an ihren Arbeitsplatz und nach Hause. Sie diskutieren über die Zerstrittenheit ihrer Gesellschaft und werden für kurze Zeit wieder zu einer Jungenbande, deren Streifzüge an einer Mauer enden.

Sonntag, 15. April 2012

20.15 Uhr: Römer im Südwesten
1/2: Die Eroberung Germaniens

Wie konnten die Römer in Sandalen ein Weltreich erobern? Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatorenleben? Wie schmeckte das Essen bei den Römern und wie lebte es sich in einer römischen Provinzstadt? Antworten auf diese Fragen findet Moderatorin Lena Ganschow auf einer Reise in die römische Vergangenheit. Trier, Mainz, Hechingen-Stein, Germersheim und viele andere Orte bergen römische Spuren, die bis heute erhalten sind. Auf ihrer Reise durch die ehemaligen germanischen Provinzen zeigt Lena Ganschow den Zuschauern, wie die Römer hierher kamen und wie sie Kultur und Geschichte im Südwestenprägten.

21.00 Uhr: Römer im Südwesten
2/2: Leben in Germanien

Der zweite Teil erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben und was bei ihnen auf den Tisch kam. Auf ihrer Spurensuche steht Lena Ganschow auch in dieser Folge wieder eine Reihe von Experten zur Seite. Diesmal sind unter anderen dabei: Dr. Eckart Köhne vom Landesmuseum Trier, der Archäobotaniker Prof. Dr. Manfred Rösch von der Universität Heidelberg und Ruth Heisel vom saarländischen Archäologiepark Römische Villa Borg.

Seite Drucken nach oben

Fußzeile


 
Top | Zurück