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"Trumps umstrittene Präsidentschaft - Erfolg trotz Chaos?"

phoenix Runde: Mi. 10.01.18, 22.15 Uhr; Wdh. Do. 11.01.18, 00.00 Uhr

Der amerikanische Präsident Donald Trump steht mächtig unter Druck. Das Skandalbuch „Fire and Fury“ über die Zustände im Weißen Haus hat eingeschlagen wie eine Bombe. Der Vorwurf: Trumps Amtsführung sei eine einzige Katastrophe, der Präsident lernunfähig und desinteressiert.

Fest steht, dass er außenpolitisch die Welt in Atem hält. Ob Israel, Iran, Russland oder Nordkorea - unter Präsident Trump herrscht ein neuer Politikstil, er hat mit einigen Konstanten der amerikanischen Außenpolitik gebrochen. Fest steht aber auch: Der amerikanischen Wirtschaft geht es bestens, die Arbeitslosenquote ist niedrig und seine Anhänger halten unbeirrt an ihm fest.

Was ist dran an den Vorwürfen gegen Trump? Wird er falsch eingeschätzt? Wie wird sich sein Politikstil auf lange Sicht auswirken?

Anke Plättner diskutiert mit:

- Sudha David-Wilp (stellvertretende Leiterin des Berliner Büros des German Marshall Fund, Vereinigte Staaten)
- Ralph Freund (Vizepräsident Republicans Overseas)
- Prof. Christiane Lemke (Politikwissenschaftler, Uni Hannover)
- Prof. Eberhard Sandschneider (Asienexperte)

Moderation: Anke Plättner

Biografien:

Sudha David-Wilp ist stellvertretende Leiterin des Berliner Büros des German Marshall Fund der Vereinigten Staaten. David-Wilp kam als Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung nach Berlin. Die Politologin kehrt 2003 in die USA zurück, um in Washington für den US-Kongress zu arbeiten. Dort war sie für internationale Programme verantwortlich.

Ralph Freund ist Vizepräsident, Schatzmeister und Sprecher der „Republicans Overseas Germany“. Er ist Mitglied der CDU und der Republikanischen Partei der USA. Freund war für zwei Investmentbanken in New York und Frankfurt/Main tätig. Er gründete 1997 die „Unternehmensberatung & Beteiligungen Freund“.

Prof. Christiane Lemke leitet den Arbeitsbereich Internationale Beziehungen am Institut für Poltische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören Internationale Beziehungen, europäische Integrationsforschung, und die US-Politik.

Prof. Eberhard Sandschneider ist Politikwissenschaftler an der FU Berlin. Zu den Schwerpunkten seiner wissenschaftlichen Arbeit gehören unter anderem Politik im asiatisch-pazifischen Raum und chinesische Innen- und Außenpolitik. Sandschneider arbeitete zudem von 2003 bis 2016 als Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

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