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phoenix Runde: "Kurz gegen Macron – Gratwanderung für Merkel"

Do. 19.10.17, 22.15 - 23.00 Uhr; Wdh. Fr. 20.10.17, 00.00 Uhr

Anke Plättner

Moderatorin Anke Plättner (Quelle: phoenix/ Christian Marquardt)

Die EU sortiert sich neu: Während Frankreichs Staatspräsident Macron mehr Europa will, setzt der künftige österreichische Bundeskanzler Kurz konträre Schwerpunkte. Zwar ist Kurz nur am Rande des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs dabei, aber seine Pläne werden für Diskussionsstoff sorgen. Der künftige Kanzler wirbt für eine abgespeckte EU und für mehr Kompetenzen für die Nationalstaaten. Kanzlerin Merkel sind die Hände gebunden – in einer Koalition mit der FDP könnte sie sich nicht auf Macrons Seite stellen. Die Grünen wiederum wären gegen die Pläne von Sebastian Kurz.

Auf welches Dilemma läuft die Kanzlerin zu? In welcher Atmosphäre treffen die alten und künftigen Regierungschefs in Brüssel aufeinander? Welche Strömung wird sich durchsetzen?

Moderatorin Anke Plättner diskutiert u.a. mit:
- Hélène Kohl (Radio Europe1)
- Nico Fried (Süddeutsche Zeitung)
- Richard Kühnel (Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland)
- Ralph Sina (Studioleiter NDR/WDR Hörfunk Brüssel)

Moderation: Anke Plättner

Biografien:

Nico Fried leitet seit 2007 die Parlamentsredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ in Berlin. Er hat auch für die „Berliner Zeitung“ und „Die Zeit“ gearbeitet. Fried absolvierte die Journalistenschule in München und studierte Politikwissenschaften in München und Hamburg.

Hélène Kohl arbeitet seit 2004 als Deutschland-Korrespondentin in Berlin für die französische Presse, darunter der Radio Sender Europe 1. Schwerpunkt ihrer Berichterstattung: Europapolitik und deutsch-französische Beziehungen. Kohl hat in Paris und Berlin Politikwissenschaft und Journalismus studiert.

Richard Kühnel ist seit 2014 Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland. Zuvor war er knapp sechs Jahre lang Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften trat Kühnel 1994 in den österreichischen diplomatischen Dienst ein.

Ralph Sina leitet seit 2014 die WDR/NDR-Studios Brüssel. Zuvor hat er von 1998 bis 2003 als ARD-Korrespondent für Zentral- und Ostafrika gearbeitet. Bis Dezember 2007 war er Redaktionsleiter bei WDR 2 und als Reporter in den Tsunami-Katastrophengebieten in Asien unterwegs. Von Januar 2008 an berichtete Ralph Sina dann fast sieben Jahre lang aus Washington.

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