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IAA in Frankfurt eröffnet

Merkel appelliert an Autoindustrie, das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Donnerstag, den 14. September, die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt eröffnet. Dabei sprach sie sich dafür aus, dass die Autoindustrie das Vertrauen der Bevölkerung nach der Aufdeckung des Diesel-Skandals so schnell wie möglich wieder zurück gewinnen müsse.

„Auch wenn es nur einige Unternehmen betrifft, ist doch viel Vertrauen zerstört worden“, sagte Merkel. Eben dieses Vertrauen müsse die Automobilindustrie nun wieder zurückgewinnen. Gleichzeitig betonte die Kanzlerin jedoch auch, dass Deutschland vorerst nicht auf den Diesel-Motor verzichten könne. Der Verbrennungsmotor werde noch „Jahrzehnte“ benötigt werden, trotzdem soll parallel in neue Antriebstechnologien investiert werden.


Wissmann räumt Vertrauensbruch ein

Der Präsident des VDA, Matthias Wissmann, räumte bei der Eröffnung der IAA nochmals gravierende Fehler ein, die einzelnen Autokonzernen passiert seien. Das, so Wissmann, hätte nicht passieren dürfen. Der Autobranche sei auch bewusst, dass sie Vertrauen verloren habe und sie setze nun alles daran, dieses wieder zurückzugewinnen. Zugleich sprach sich Wissmann gegen „Pauschalurteile“ und Fahrverbote von Dieselfahrzeugen aus.


E-Mobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung

Auf der Automesse in Frankfurt sind rund 1000 Aussteller aus 39 Ländern vertreten. Am Donnerstag und Freitag wird die Messe für das Fachpublikum geöffnet sein, ab Samstag bis zum 24. September hat dann auch die breite Öffentlichkeit Zutritt. Neben Elektroautos sollen auf der IAA auch autonome Fahrzeuge vorgestellt werden. Weitere Schwerpunkte sind die Digitalisierung mit immer mehr Internet im Auto und der Ausbau von Mobilitätsdienstleistungen.

Franziska Schmitt mit Material von dpa, afp und reuters

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