Inhalt
Revolution am Riff (2/2)
Hoffnung für die Fische
Sendetermin
Sa, 09.01.10, 06.35 Uhr
Im zweiten Teil der Dokumentation beobachtet Kathleen Swalling mit Hilfe eines Tauchroboters im Barrier Reef Sägefische, die schon als ausgestorben galten, den fast sechs Meter langen Tigerhai bei der Jagd und erlebt die Massenhochzeit der Riffbarsche, die das Wasser zum Kochen bringt. Je mehr sie sieht und erlebt, desto entschlossener ist sie, diese wunderbare Welt zu retten.
Kathleen Swalling begleitet die Küstenwache bei ihren gefährlichen Kontrollfahrten, um illegale Fischer zu stellen. Sie reist mit einem Zierfischfänger, um seine Fangmethoden zu überprüfen. 100 Millionen Haie werden jährlich von Menschen getötet, weil angenommen wird, dass der Verzehr ihrer Flossen Potenz fördernd sei.

Ein Tigerhai - mehr als 100 Millionen Haie sterben jährlich durch den Menschen, weil seine Flossen für potenzfördernd gehalten werden. (Quelle: © PHOENIX/ BR/ Great Barrier Reef Marine Park Authority)
Zwei Drittel aller Speisefischarten sind in ihren Beständen stark gefährdet. Der Fang von einem Kilo Krabben tötet fünfmal mehr Lebewesen, den so genannten Beifang. Ein weiteres Problem ist die Jagd nach Zierfischen.
Der Welterfolg des Kinofilms "Findet Nemo" hat dafür gesorgt, dass überall in den tropischen Gewässern die bunten Riff-Fische gnadenlos gejagt werden, um sie nach Europa und Nordamerika zu verkaufen.
Außerdem ist Kathleen Swalling beim größten Forschungsprojekt Australiens dabei, der Erforschung des Meeresbodens und der Fischwelt am Great Barrier Reef. Tauchroboter und so genannte Köderkameras stoßen in ungeahnte Tiefen vor und liefern neue Daten aus der Unterwasserwelt.
Dokumentation von Florian Guthknecht
