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Presseclub: "Giftgas und Gegenschlag - wie geht's weiter mit Syrien?"

So. 09.04.17, 12.00 - 13.00 Uhr

Diskutieren Sie live mit! Die Zuschauer haben am Sonntag die Gelegenheit, sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 5678 555 von 12.45 Uhr an mit Fragen in die Diskussion einzuschalten.

In der Nacht auf Freitag reagierten die USA auf den mutmaßlichen Giftgas-Einsatz in Syrien und beschossen einen Luftwaffenstützpunkt mit rund 60 Raketen. Es ist der erste Angriff der Amerikaner auf das Assad-Regime im seit fast sechs Jahren andauernden Krieg. Am Dienstag war die syrische Stadt Chan Scheichun aus der Luft angegriffen worden. Bei dem Angriff soll der chemische Kampfstoff Sarin zum Einsatz gekommen sein. Russland und das Assad-Regime bestreiten dies. Mindestens 86 Menschen wurden laut Quellen, die der syrischen Opposition nahestehen, bei dem Angriff getötet und Hunderte verletzt. Nachdem eine Resolution zur Untersuchung des Vorfalls im UN-Sicherheitsrat an Russland scheiterte, drohte die Trump-Regierung mit einem Gegenschlag. Donnerstagnacht ordnete Präsident Donald Trump dessen Durchführung an. Nur ein Warnschuss? Oder ist das die Kehrtwende in Trumps Außenpolitik? Vor dem mutmaßlichen Giftgas-Einsatz hatte die Trump-Regierung stets betont, sich nicht in Syrien einmischen zu wollen und sich grundsätzlich gegen amerikanische Interventionen in Nahost ausgesprochen.

Zu Gast:
- Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung)
- Sylke Tempel (Zeitschrift „Internationale Politik“)
- Juliane von Mittelstaedt (Der Spiegel)
- Andreas Zumach (freier Journalist)

Welche Folgen hat der amerikanische Eingriff für den Krieg in Syrien? Bedeutet er eine Eskalation oder kann er der erste Schritt zum Frieden sein? Wie wird Russland reagieren?
Und was bedeuten die Entwicklungen in Syrien für Europa?

Moderation: Jörg Schönenborn

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