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Clinton für Aufnahme von Republikanern in Regierung

Obama zeigt Nerven

Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton ist im Falle ihres Wahlsiegs bereit, Anhänger der Republikanischen Partei an ihrer Regierung zu beteiligen.

Hillary Clinton und Barack Obama in Philadelphia

Hillary Clinton und Barack Obama vor dem TV-Duell in Philadelphia (Quelle: AP)

"Ich werde den Republikanern die Hand reichen, weil ich es für wichtig halte, dass unsere Außenpolitik von beiden Parteien mitgetragen wird", sagte die ehemalige First Lady am Montag in der CNN-Talkshow Larry King Live. Zwar habe sie genaue Vorstellungen davon, was getan werden müsse, doch werde sie auch auf die Meinung anderer hören, versicherte Clinton weiter. Sie werde "angesehene Amerikaner beider Parteien" an der Regierung beteiligen, um den Bürgern Vertrauen in eine kompetente Regierung zurückzugeben.

In Pennsylvania steht am Dienstag die nächste Entscheidung im Ringen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten an. Letzten Umfragen zufolge kann Clinton in dem Ostküstenstaat mit einem Sieg rechnen, auch wenn ihr Konkurrent Barack Obama den Abstand zuletzt verringern konnte. In der Gesamtwertung liegt Clinton nach mehr als 40 Vorwahlen weiterhin deutlich hinter Obama.

In dem mit immer härteren Bandagen ausgetragenen Wettkampf zeigt Obama zunehmend Nerven. Nur schwer konnte er am Montag seinen Ärger über einen hartnäckigen Journalisten verhehlen, der ihn nach seiner Meinung zum jüngsten Treffen von Ex-Präsident Jimmy Carter mit dem in Syrien im Exil lebenden Hamas-Chef Chaled Meschaal befragte. "Warum kann ich nicht erst einmal meine Waffel essen", fragte der Senator aus Illinois wenig freundlich. Als der Fragesteller weiter nachhakte, verlor Obama endgültig die Fassung. "Jetzt lassen Sie mich doch meine Waffel essen", raunzte er genervt zurück.

Mit Material von PHOENIX und AFP

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