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PHOENIX meldet als Erster: Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt

Papst Benedikt XVI.

(Quelle: reuters)

Bonn / Rom:
19. April 2005 - Als erster Fernsehsender weltweit hat der Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX am 19. April die Nachricht von der Wahl Joseph Ratzingers zum ersten deutschen Papst seit 480 Jahren verkündet. Um 18.39 Uhr informierte PHOENIX seine Zuschauer über die Wahl Joseph Ratzingers zum Nachfolger Papst Johannes Pauls II., noch vor der offiziellen Bekanntgabe durch den Vatikan.

Damit setzte PHOENIX seine wochenlange umfassende Live-Berichterstattung aus Rom fort. Das Programm wird sich intensiv mit der Person Joseph Ratzingers befassen.

Volksfeststimmung auf dem Petersplatz
Joseph Ratzinger ist neuer Papst. Er gab sich den Namen Benedikt XVI. Damit ist erstmals seit rund 480 Jahren wieder ein Deutscher zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt. Kurienkardinäle stellten den Pontifex am Dienstagabend den Gläubigen auf dem Petersplatz vor.

Zuvor hatten die Kardinäle im Vatikan den neuen Papst gewählt. Rund 24 Stunden nach Beginn ihres Konklave stieg am Dienstagabend gegen 17.49 Uhr MESZ weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle in Rom. Das ist das Zeichen für einen erfolgreichen Ausgang der Wahl eines Nachfolgers für Johannes Paul II. Mehr als zehn Minuten später begannen die Glocken zu läuten und bestätigten damit die Papstwahl.

Zehntausende auf dem Petersplatz reagieren mit stürmischem Beifall. "Es ist hier wie auf einem Volkfest", sagt heute.de-Reporterin Julia Kiehne. "Alle stehen auf den Stühlen und jubeln".

Es handelt sich um den 265. Papst in der Kirchengeschichte. Als erste Amtshandlung wird er den Segen Urbi et Orbi (Die Stadt und dem Erdkreis) spenden. Der Papst ist der oberste Kirchenführer von weltweit über einer Milliarde Katholiken.

Die 115 Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle konnten sich bereits im 4. oder 5. Wahlgang auf einen Nachfolger für den vor gut zwei Wochen gestorbenen Johannes Paul II. einigen. Dies gilt als rasche Wahl. Das Abstimmungsergebnis müssen die Kardinäle nach ihrem Schwur auf ewig geheim halten.

Mit Material von heute.de

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