Inhalt
Zuschauerwahl "10 Jahre Dokumentationen bei PHOENIX"
10 Jahre PHOENIX - 10 Jahre hochklassige Dokumentationen
20.15 Uhr, 1. Platz Doppel-Feature "Peter Scholl-Latour"
21.45 Uhr, 2. Platz "Black Box BRD"
23.25 Uhr, 3. Platz "War Photographer"




(Quelle: PHOENIX/ZDF)
1. Platz: Doppel-Feature "Peter Scholl-Latour",
Sendedatum: 07. April 2007, 20.15 Uhr
Acht Tage beim Vietcong (ZDF 1973)
Zwischen Hass und Trauer (ZDF 2006)
Im Sommer 1973 wurden der ehemalige ZDF-Korrespondent Peter Scholl-Latour und sein Team in einem von der Nationalen Befreiungsfront beherrschten Gebiet Südvietnams vorübergehend verhaftet. Nach der Überprüfung der Identitäten wurde Ihnen gestattet einige Tage im Vietkong-Gebiet zu filmen. Wie kaum ein Zweiter kennt er auch den islamischen Raum. Im Film "Zwischen Hass und Trauer" analysiert er, wie sich die Fronten seit dem 11. September 2001 verhärtet haben.

(Quelle: dpa)
2. Platz: Black Box BRD,
Sendedatum: 07. April 2007, 21.45 Uhr
Film von Andres Veiel (HR 2002)
"Black Box BRD" ist ein Film über die Gegenwart und die jüngste Vergangenheit der Bundesrepublik Deutschland. Der Film erzählt die Geschichte von Wolfgang Grams und Alfred Herrhausen. Grams radikalisiert sich und geht in den Untergrund, Herrhausen zählt an der Spitze der Deutschen Bank zu den mächtigsten Männern der Republik. Beide sterben sie eines gewaltsamen Todes.

(Quelle: PHOENIX/Christian Frei Filmproductions)
3. Platz: War Photographer,
Sendedatum: 07. April 2007, 23.25 Uhr
Film von Christian Frei (WDR 2003)
James Nachtwey ist überall da, wo Krieg und Armut wüten. Wo Menschen leiden und gewaltsam sterben, im Kosovo und in Palästina, Ruanda und Afghanistan, bei den Bettlern von Jakarata und den Ruinen des World Trade Centers, da ist er auf der Suche nach dem besten Bild. Dem Bild, das publiziert wird - dem Bild, das den Krieg beendet...
Ein aufwühlender Film über den berühmtesten Kriegsfotografen unserer Zeit - seine Arbeit, seine Bilder und das Mediengeschäft. Christian Frei schuf mit WAR PHOTOGRAPHER das einzigartige Porträt eines scheuen, mutigen und doch nicht abgebrühten Star-Reporters!

Folgende Filme standen noch zur Zuschauerwahl:

(Quelle: PHOENIX/ZDF/Bettina Braun)
Was lebst Du?
Film von Bettina Braun (ZDF 2005)
In ihrem Debüt-Dokumentarfilm begleitet Bettina Braun über zwei Jahre lang mit der Kamera eine in Köln lebende Gruppe von muslimischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. Der Film zeigt den Alltag der jungen Männer zwischen Jugendzentrum, Schule und Ausbildung, zwischen traditionellem Elternhaus und westlichem Lebensstil, klischeehafter Selbstdarstellung und eigenen Träumen.

(Quelle: ZDF/Sebastian Dehnhardt)
Das Drama von Dresden
Film von Sebastian Dehnhardt (ZDF 2005)
In einer historischen Momentaufnahme rekonstruiert der Film minutiös den Untergang Dresdens am 13. Februar 1945, der wie kaum ein anderes Ereignis die Sinnlosigkeit der Zerstörungen kurz vor Kriegsende demonstriert.

(Quelle: ZDF)
Doppel-Feature "Georg Stefan Troller"
Tage und Nächte in Paris (SWR 2004)
Personenbeschreibung: Muhammad Ali - Der lange Weg zurück (ZDF 1974)
Sein unverwechselbarer Reportagestil machte Georg Stefan Troller zur Fernsehlegende . Seit 1950 lebt er in Paris. Hier entstand zwischen 1962 und 1971 im Auftrag des WDR die vielfach ausgezeichnete Sendereihe "Pariser Journal", in der der Autor Prominente und Quartiere der Stadt an der Seine vorstellte. Vier Jahrzehnte später macht er sich in "Tage und Nächte in Paris" erneut auf die Suche nach dem Mythos der französischen Metropole.
Nicht weniger berühmt ist die seit Anfang der 70er Jahre für das ZDF produzierte Reihe "Personenbeschreibung", in der er mit subjektivem Blick mehr als zwanzig Jahre lang bekannte und unbekannte Zeitgenossen porträtierte.
Der Film über Muhammad Ali begleitet den Boxer im Kreis seiner Familie und beim Training unmittelbar vor dem historischen Kampf gegen Joe Frazier.

(Quelle: SWR)
Doppel-Feature "Tunnel"
Der Tunnel (SWR 1999)
Heldentod - Der Tunnel und die Lüge (ZDF 2001)
Sie waren schon immer ein bewegendes Moment der deutsch-deutschen Teilung: Die Fluchtgeschichten. Seit dem Bau der Mauer gab es immer wieder Versuche der Menschen, die künstliche Grenze zwischen ihnen zu überwinden - der unterirdische Weg war dabei oftmals der aufsehenerregendste.
In „Der Tunnel“ von Marcus Vetter berichten vier ehemalige Studenten von ihrem Plan, 1962 einen Tunnel von West (!) – nach Ostberlin zu bauen, um ihren Angehörigen zur Freiheit zu verhelfen.
„Heldentod" erzählt die Geschichte einer Propagandalüge im Kalten Krieg. Bei der größten Massenflucht von Ost-Berlinern seit dem Mauerbau gelangen im Oktober 1964 57 Menschen durch einen Tunnel in den Westteil der Stadt. Als die Aktion entdeckt wird, beginnt eine Schießerei, bei der ein Grenzsoldat erschossen wird. Erst Jahre später kommt die Wahrheit ans Licht.

(Quelle: WDR/SUR Films/Marci Beckerman)
Lieber Fidel - Maritas Geschichte
Film von Wilfried Huismann (WDR 2001)
In dem 90-minütigen dokumentarischen Kinofilm entfaltet sich die faszinierende, komische und tragische Lebensgeschichte einer Überlebenskünstlerin. Eine Abenteuerreise von Bremen über New York, Miami nach Havanna.

(Quelle: dpa)
Ol’ Man River - Eine Reise auf dem Mississippi
Film von Christian Bauer (SR 1998)
"Ol’ Man River" ist die Beschreibung einer Reise, die durch das Herzland Amerikas führt, und eine Geschichte der Begegnungen mit Menschen, die am Fluss, auf dem Fluss und vom Fluss leben: mit den Bewohnern einer kleinen Stadt, die von der letzten großen Flut weggespült wurde, mit Brückenwärtern, Jägern, Fischern, Flusskapitänen, Lotsen und Baumwollhändlern.

(Quelle: PHOENIX/ZDF/Tim Zülch)
Der Glanz von Berlin
Film von Judith Keil und Antje Kruska (ZDF 2002)
Ingeborg, Gisela und Delia sind zwischen Mitte 40 und Ende 50. Sie leben, putzen und träumen in Berlin. Der Film von Antje Kruska und Judith Keil erzählt ihre heiteren und tragischen, spannenden und anrührenden Lebensgeschichten.

